Die Nachfrage nach Luxusgütern treibt die Wirtschaft an

Menschen mit viel Geld wollen in der Regel immer mehr besitzen. Damit spornen sie den Erfindergeist an. Das Verlangen nach Luxus war ein Bestandteil der industriellen Revolution  und trug am Ende sogar zum Wohl der Armen mit bei. Schon 1913 erklärt Werner Sombart in seinem Buch „Luxus und Kapitalismus“, dass das Verlangen der Frau nach [...]

Ein Kind kann nur in der Gemeinschaft existieren

Die Gemeinschaft setzt laut Alfred Adler eine Anzahl von Forderungen und beeinflusst dadurch alle Normen und Formen des Lebens eines Menschen, somit auch die Entwicklung seines Gehirns. Bei der langsamen Entwicklung des Kindes lässt sich feststellen, dass an die Entfaltung menschlichen Lebens nur gedacht werden kann, wenn eine schützende Gemeinschaft vorhanden ist. Das Kind, das so sehr der Hilfe der Gemeinschaft bedarf, findet sich einer Umgebung gegenüber, die nimmt und gibt, fordert und erfüllt. Es sieht sich mit seinen Trieben vor gewissen Schwierigkeiten, deren Überwindung ihm Pein verursacht.

Eva Illouz erforscht die Komplexität der Partnerwahl

Die Wahl des Partners zum Zweck der Fortpflanzung, der Befriedigung sexueller Lust und des Zusammenlebens unterliegt laut Eva Illouz in den meisten Gesellschaften strengen Gesetzen, weil es um die Übertragung von Besitztümern geht, um den gesetzlichen und wirtschaftlichen Status von Ehefrau und Kindern sowie um die Organisation der biologischen Reproduktion. In ihrem neuen Buch „Warum [...]

Das wirkliche Leben ist voller Geheimnisse und Poesie

Der deutsche Schriftsteller Wilhelm Genazino schreibt jeden Tag einige Stunden an seinen Romanen, selbst am Wochenende. In den Schreibpausen schlendert er am Main entlang oder durch Frankfurt und beobachtet Menschen und Tiere. Im Jahr 2004 wurde Wilhelm Genazino mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet. Sein aktueller Roman trägt den Titel „Wenn wir Tiere wären“. Er handelt wieder [...]

Denken ist für Nathaniel Branden das größte Geschenk

Der Psychologe Nathaniel Branden machte mit seinem Buch „The Psychology of Self-Esteem“ (1969) die Idee des Selbstwerts populär. Kein Werturteil ist dem Menschen wichtiger und kein Faktor entscheidender für sein psychische Entwicklung und Motivation, als das Urteil, das er über sich selbst hat. In seinem Buch geht Nathaniel Branden von der Annahme aus, dass die Menschen rationale Wesen sind und die totale Kontrolle über ihr Schicksal haben. Wer diese Idee akzeptiert und die Verantwortung dafür übernimmt, sieht sich naturgemäß in einem besseren Licht. Gelingt es einem Individuum allerdings nicht, diese Verantwortung für sein Leben und Handeln zu übernehmen, ist sein Selbstwertgefühl in größter Gefahr.