Ein Kreislauftraining schützt vor unliebsamen Schwächeanfällen

Der warme Wind aus dem Süden, der Föhn, verursacht bei manchen Menschen Unwohlsein, Müdigkeit, Schwäche, Schwindel oder sogar Ohnmachtsanfälle. Im Frühjahr und im Herbst kommt er nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland vor. Luftdruck und Temperatur schwanken beim Föhn stark. Das hat zur Folge, dass bei wetterfühligen Personen vorübergehend der Blutdruck absackt. Doch […]


Kurt Langbein stellt die Traditionelle Chinesische Medizin vor

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) vertritt den Ansatz, dass die Organe nicht von den Gefühlen getrennt sind, genauso wenig wie der Geist nicht abgekoppelt ist von den körperlichen Vorgängen und der Mensch nicht isoliert von seiner Umwelt betrachtet werden kann. Kurt Langbein erläutert: „Alles steht mit allem in Verbindung und befindet sich in einem ständigen […]


Ihr enormer Reichtum läutete den Untergang der Tempelritter ein

Im Frühjahr des Jahres 1314 wurde der letzte Großmeister des Templerordens auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Den Tod vor Augen verfluchte Jacques de Molay den französischen König Philipp IV., der in einem fragwürdigen Ketzerprozess alle Tempelritten gefangen nehmen, foltern und töten ließ. Außerdem stieß er einen Fluch gegen Papst Clemens V. aus, der die Auflösung des […]


Angsterkrankungen sollten frühzeitig behandelt werden

Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Die gute Nachricht ist: im Regelfall lassen sie sich gut behandeln. Zu den häufigsten Phobien zählt die Angst vor Spinnen. Die betrifft rund zehn Prozent der Deutschen. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass solche Phobien nicht ererbt, sondern erlernt sind. Doch der noch junge Zweig der Forschung, […]


Mingles vermeinden Gefühlsdramen und Alltagsfrust

Mingles haben Verabredungen, Sex und führen vertrauliche Gespräche, aber befinden sich in keinem offiziellen Beziehungsstatus. Das Wort „Mingle“ setzt sich aus den Begriffen „mixed“ und „Single“ zusammen. Im Gegensatz zu früher haben sie die Partnerschaften radikal gewandelt. Die Zeiten, als ein Kuss oder der erste Sex den Anfang einer lebenslangen Beziehung markierten, sind längst vorbei. […]


Selbstheilung stellt eine verloren gegangene Balance wieder her

In seinem neuen Buch „Weissbuch Heilung“ begibt sich Kurt Langwein auf die Suche nach Antworten auf die Frage, wie Heilung zustande kommt. Deswegen hat er mit Patienten, Ärzten, Wissenschaftlern und Heilern gesprochen. Unter anderem hat er die Heilerin Petra Gabler besucht, die zu den schätzungsweise 50.000 Menschen im deutschen Sprachraum gehört, die behaupten, dass sie […]


Reinhard Haller spürt die Ursachen des Narzissmus auf

Derart vielfältige, komplexe und unterschiedliche Störungsbilder wie der Narzissmus lassen sich laut Reinhard Haller weder auf einzelne Ursachen zurückführen noch einfach erklären. Selbst heute können lediglich entwicklungspsychologische Risikofaktoren beschrieben und belastende Lebensumstände identifiziert werden, bei deren Vorhandensein die Gefahr narzisstischer Störungen mehr oder minder erhöht ist. Wichtige Hypothesen zur Entstehung des Narzissmus wurden besonders von […]


David Burns stellt die Ideen der kognitiven Therapie vor

Wenn Menschen dazu bereit sind, ein wenig Zeit in sich selbst zu investieren, können sie laut David Burns lernen, ihre Stimmungen wirksamer zu kontrollieren. Gefühle sind für ihn keine Fakten und deshalb können Menschen ihre Gefühle ändern, indem sie ihr Denken verändern. In seinem Buch „Feeling Good“ führte David Burns eine neue Behandlungsmethode der Depression ein: die kognitive Therapie. Es bietet seinen Lesern lebensverändernde Einsichten in die Wechselwirkung zwischen ihrem Denken und ihren Gefühlen. Als Psychiater an der University of Pennsylvania forschte David Burns zusammen mit Aaron T. Beck, einem Pionier der kognitiven Psychologie. Dieser war davon überzeugt, dass die meisten Depressionen oder Angstattacken schlicht aus unlogischem und negativem Denken resultieren.


Menschen verarbeiten Krankheiten auf unterschiedlichste Weise

Als erste Verarbeitungsform von Krankheiten nennt Erwin Ringel die Regression. Er weist darauf hin, dass fast bei jedem Menschen die erste Reaktion auf eine Krankheit darin besteht, dass der Kranke in gewissem Sinne wieder zum Kind wird und sich verwöhnen lassen will. Diese Tendenz ist seiner Meinung nach nicht nur verständlich, sondern durchaus legitim. Erwin Ringel hält die Empfehlung vieler Ärzte, der Patient solle zuerst einmal Härte gegen sich selbst zeigen, für grundlegend falsch. Da der psychisch gesunde Mensch immer danach streben wird, dieses Stadium der Kindlichkeit wieder zu verlassen und als Mitgestalter in das normale Leben zurückzukehren.


In Europa wollen sich die Menschen voneinander unterscheiden

Die Entwicklung von Migration und kultureller Verschiedenheit weist laut Andreas Wirsching darauf hin, dass Europa trotz seines langfristigen Trends zum Nationalstaat zugleich auch immer ein transnationaler Raum gewesen ist. Er denkt dabei zum Beispiel an die Vielvölkerreiche  in Ost- und Südosteuropa. Zudem resultierte jede nationale Kultur aus konkreten Mischformen vielfältiger Einflüsse. Aber in dem Maße, […]


Die UNO veröffentlicht ihren ersten Weltglücksbericht

Obwohl sich das Bruttosozialprodukt in den USA vervielfacht hat, ist die Lebenszufriedenheit der Amerikaner ständig gesunken. Das ist eines der Ergebnisse des ersten Weltglücksberichts, den die UNO jetzt veröffentlicht hat. Für die Studie haben die Glücksforscher Richard Layard und John Helliwell sowie der UN-Sonderberater für die Milleniumsentwicklungsziele Jeffrey Sachs alle internationalen Glücksumfragen bis zum Jahr […]


Die zehn Formen der positiven Lebenseinstellung

Eine positive Grundhaltung kann laut Barbara L. Fredrickson vielerlei Gestalt annehmen. Sie umfasst allerdings mehr als bloßes körperliches Wohlbefinden oder ein undeutliches Gefühl der Fröhlichkeit. Der Begriff „glücklich sein“ ist ihrer Meinung nach ebenso unscharf wie überstrapaziert. Je nachdem wie die genauen Umstände aussehen, lässt sich dieses Gefühl besser durch einen besseren, spezifischeren Ausdruck wie […]


Maurice Merleau-Pontys Philosophie der Leiblichkeit

Den Leib, über den er philosophiert, fasst Maurice Merleau-Ponty als ein Subjekt auf, der dem Menschen die Dinglichkeit und die Mitmenschen erschließt. Er ist so stark zu allem und jenem geöffnet, dass er durch seine Haut nur scheinbar begrenzt wird. In Wirklichkeit reicht er bis zum Horizont, wo die Sicht und die Gefühle enden. Wo Menschen kooperieren, verstehen sie sich gleichsam von Leib zu Leib. In dieser wechselseitigen Berührung der Seelen im Verständigungsprozess schwingt nicht selten ein erotischer Moment mit. Die Erotik ist laut Maurice Merleau-Ponty die dem Menschen gegebene Möglichkeit, sich mit einem Du ohne Sprache zu einigen, wobei jeder dem anderen dazu verhilft, das Wohnen im Leibe und damit in der Welt zu verwirklichen.


Das sexuelle Verlangen stellt sich nicht automatisch ein

Für den amerikanischen Psychologen und Sexualtherapeuten zählen Schwierigkeiten beim sexuellen Verlangen zu den häufigsten Sexualproblemen. Für ihn ist es völlig normal, dass sich ein Mensch nicht gut fühlt, wenn seine sexuellen Wünsche ausbleiben, denn sie halten den Sex wahrscheinlich für eine natürliche Funktion. David Schnarch schreibt: „Die meisten Menschen glauben, sexuelles Verlangen stelle sich bei […]


Joyce Appleby kritisiert den zügellosen Kapitalismus

Für die amerikanische Historikerin Joyce Appleby ist die Gier nicht der einzige Kritikpunkt, den sich der zeitgenössische Kapitalismus vorhalten lassen muss. Sie hat eine kurze Liste weiterer Anklagen zusammengestellt: „Kurzsichtiges Handeln und Vernachlässigung langfristiger Folgen, Zuteilung von Kompetenzen ohne gleichzeitige Zuweisung von Verantwortung, Bevorzugung materieller gegenüber geistigen Werten, Kommerzialisierung zwischenmenschlicher Beziehungen, Monetarisierung sozialer Werte, Schädigung […]


Revolutionstheorien von Ralf Dahrendorf und Karl Marx

In gewisser Weise ist Revolution für Ralf Dahrendorf ja nur ein anderes Wort für Hoffnung, jenes unentbehrlichen Prinzips des Lebens. Die Fragen und Erwägungen, ob die Amerikanische Revolution oder die Revolution von 1989 in den kommunistischen Ländern Europas ein Erfolg waren sind für ihn im Grunde gleichgültig. Ralf Dahrendorf schreibt: „Menschen werden nicht gefragt, ob sie Revolutionen wollen oder nicht. Revolutionen finden statt, wenn es keinen anderen Ausweg gibt. Sie sind in der Tat wie ein Gewitter oder ein Erdbeben.“ Revolutionen werden zwar von Menschen gemacht, aber diese handeln laut Ralf Dahrendorf immer unter Umständen, die sie nur höchst bedingt unter Kontrolle haben.“


Heiner Flassbeck fordert eine neue Marktwirtschaft

Heiner Flassbeck stellt in seinem neuen Buch „Die Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts“ die These auf, dass ein neues Wirtschaftswunder machbar ist, wenn man die vier großen Aufgabengebiete Finanzen, Handel, die soziale sowie die ökologische Absicherung erfolgreich miteinander verbindet. Gleichzeitig fordert der Autor eine radikale Reform der Parteiendemokratie und des Lobbyismus. Die Marktwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn sie in ein System verwandelt wird, das nicht dazu da ist, einigen Wenigen Reichtum zu ermöglichen, sondern ganz im Gegenteil allen Bürgern ein systematische Chance auf die Verbesserung ihrer Lebensumstände geben muss. Heiner Flassbeck arbeitet seit dem Jahr 2000 bei den Vereinten Nationen in Genf und ist dort als Direktor zuständig für die Division Entwicklung und Globalisierung.


Julian Baggini: "Ist Altruismus ein Mittel zur Selbsthilfe?"

Der Motivationstrainer Zig Ziglar prägte den Ausspruch, dass der Mensch alles im Leben erreichen kann, was er will, wer er nur genügend anderen Leuten hilft zu erreichen, was diese haben wollen. Indem der Mensch anderen Menschen hilft, kann er seine eigenen Sorgen, die seine Existenz einengen, vorübergehend vergessen und hat zusätzlich an einem größeren Wohl teil. Wenn also die Hilfe für andere primär dem eigenen Leben einen Sinn verleiht, ist sie dann nicht lediglich ein Mittel zur Selbsthilfe? Das ist die Frage, die der Philosoph Julian Baggini sich stellt. Viele Menschen haben also das Gefühl, dass ihr Leben sinnvoll ist, wenn sie anderen Menschen helfen.


Das Konzept von Introvertiertheit und Extrovertiertheit

Hans Eysenck gehört zu den meist zitierten Forschern in der Psychologie des 20. Jahrhunderts. Das ist kein Wunder, denn sein wissenschaftliches Werk umfasst mehr als 50 Bücher und über 900 Fachartikel. Vor allem erforschte er die Unterschiede in der Persönlichkeit. Die Grundlage für seine Forschungen legte er schon in seinem ersten Buch „Dimensions of Personality“, in dem er das Konzept von Introvertiertheit und Extrovertiertheit entwickelte.