Ethisch wertvolles Handeln führt bei Aristoteles zum Glück

Die Lust ist für Aristoteles ein wesentlicher Faktor zum Erreichen des spezifisch menschlichen Glücks. Wer die Tugenden ohne jede Lust verwirklicht, kann nicht glücklich werden. Auch für Hellmut Flashar steht fest, dass das Glück im Sinne der tugendhaften Tätigkeit nur erreicht werden kann, wenn Freude daran beteiligt ist. In der Philosophie war es Demokrit, der […]


Die Zufriedenheit im Alter ist überraschend ausgesprochen hoch

Ältere Menschen sind mit ihrem Leben viel zufriedener, als jüngere glauben. Glück ist im Alter keine Seltenheit. Psychologen stellen immer wieder fest, dass trotz aller möglichen Einbußen und Einschränkungen die Lebenszufriedenheit auch im Alter hoch ist und manchmal sogar noch steigt. Viele ältere Menschen haben erstaunlich wenig an ihrem Leben auszusetzen. Dilip Jeste, Autor einer […]


Nils Minkmar prangert die Überforderung in der Kindheit an

Nils Minkmar kritisiert, dass viele Kinder zum Projekt permanenter Optimierung geworden sind. Die Eltern streben nach Perfektion: exzellente Schulnoten müssen her, wertvolle Spiele werden gekauft. Nils Minkmar schreibt: „So wird die Kindheit zum Krampf. Und das schreckt potentielle Eltern ab.“ Seiner Meinung nach bewerten viele Eltern die Schule, die Jugend, ja die ganze Kindheit zunehmend […]


Die Menschen bemerken nicht ihre ständigen Veränderungen

Werte, Hobbys, Vorlieben und sogar die Persönlichkeit ändern sich im Verlauf des Lebens. Doch viele Menschen glauben, egal ob sie 17 oder 65 Jahre alt sind, dass ihre Entwicklung abgeschlossen ist. Doch das ist ein Irrtum, da Wachstum und Veränderung niemals enden. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen chronisch unterschätzen, wie sehr sie sich auf […]


Phasen der Depression bei Kindern und Jugendlichen

Daniel Goleman setzt sich dafür ein, Depressionen bei Kindern nicht nur zu behandeln, sonder vor allem zu verhüten. Denn schon milde depressive Phasen bei einem Kind können zu schweren Depressionen im Erwachsenenalter führen. Wenn ein Kind von Zeit zu Zeit traurig ist, von kleinen oder großen Enttäuschungen oder Verlusten verursacht, ist durchaus normal. Daniel Goleman schreibt: „Nicht diesen Anlässen muss vorgebeugt werden; Prävention ist vielmehr bei jenen Kindern angezeigt, die von der Trauer herabsinken in eine Schwermut, die sie hoffnungslos und introvertiert werden lässt, also für Fälle einer sehr viel ernsteren Melancholie.“


Andreas Kumpf kennt alle Formen des Glücks im Alter

Der Flug einer Biene im Frühling, Momente mit lieben Freunden und viele, viele Erinnerungen an ein langes Leben – so einfach kann das Glück im Alter sein. Der Psychologe und Altersforscher Andreas Kumpf hat für sein Buch „Glück im Alter“ einundzwanzig Menschen im Alter von 65 bis 95 Jahren befragt. Er stieß dabei in seinen […]


Das Prinzip der Gerechtigkeit ist auf dem Vormarsch

Eine der Thesen von Axel Honneth, einem der bedeutendsten Philosophen der Gegenwart, lautet: „Nur wenn der Mensch um Anerkennung kämpft, kann er sein Recht auf Freiheit verwirklichen.“ Der Philosoph zählt zu den wichtigsten lebenden Vertretern der Kritischen Theorie. In seinem neuen Buch „Das Recht der Freiheit“ schreibt er: „Das Prinzip der Gerechtigkeit kommt immer stärker […]


Entspannung schützt vor der Erschöpfung des Willens

Der Physiker und Publizist Ulrich Schnabel hat nichts gegen eine kleine Ablenkung am Arbeitsplatz, die zugleich entspannend und sogar die Kreativität fördern kann. Entscheidend ist seiner Meinung allerdings, ob ein Angestellter solche Pausen bewusst in seinen Arbeitsalltag einstreut oder sich zum Beispiel von Computerspielen fremdbestimmen lässt. In diesem Beispiel geht es nicht nur um die […]


Hermann Hesse macht sich Gedanken über das Alter

Das Greisenalter ist für den Schriftsteller Hermann Hesse eine Stufe des menschlichen Lebens und hat wie alle anderen Lebensphasen ein eigenes Gesicht, eine eigene Atmosphäre und Temperatur sowie eigenen Freuden und Nöte. Auch die Alten haben ihre Aufgaben, die ihrem Dasein einen Sinn verleiht, selbst ein Todkranker und Sterbender hat noch Wichtiges und Notwendiges zu erfüllen. Hermann Hesse schreibt: „Altsein ist eine ebenso schöne und heilige Aufgabe wie Jungsein, Sterbenlernen und Sterben ist eine ebenso wertvolle Funktion wie jede andre – vorausgesetzt, dass sie mit Ehrfurcht vor dem Sinn und der Heiligkeit allen Lebens vollzogen wird.“ Ein Alter, der sein Altsein und die Todesnähe hasst oder fürchtet, ist seiner Meinung nach kein würdiger Vertreter seiner Lebensstufe.