Maurice Merleau-Pontys Philosophie der Leiblichkeit

Den Leib, über den er philosophiert, fasst Maurice Merleau-Ponty als ein Subjekt auf, der dem Menschen die Dinglichkeit und die Mitmenschen erschließt. Er ist so stark zu allem und jenem geöffnet, dass er durch seine Haut nur scheinbar begrenzt wird. In Wirklichkeit reicht er bis zum Horizont, wo die Sicht und die Gefühle enden. Wo Menschen kooperieren, verstehen sie sich gleichsam von Leib zu Leib. In dieser wechselseitigen Berührung der Seelen im Verständigungsprozess schwingt nicht selten ein erotischer Moment mit. Die Erotik ist laut Maurice Merleau-Ponty die dem Menschen gegebene Möglichkeit, sich mit einem Du ohne Sprache zu einigen, wobei jeder dem anderen dazu verhilft, das Wohnen im Leibe und damit in der Welt zu verwirklichen.

Die Zukunft auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Früher war es einfacher, einen Arbeitsplatz zu suchen und auszuüben, weil das Prinzip galt: was ich lerne bin ich und werde es auch bleiben. „Heute ist nicht mehr klar, was man einmal machen wird“, sagt Claudia Eckstaller, Professorin für Betriebswirtschaft an der Hochschule München. Die Expertin für Personalwesen ist davon überzeugt, dass es in der Zukunft wichtiger werden wird, sich auf die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu konzentrieren, statt sich auf einen bestimmten Arbeitsplatz vorzubereiten. Junge Menschen sollten sich schon früh darüber Gedanken machen, auf welchen Gebieten sie ihre Stärken und Schwächen haben.