
Februar 4, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Für Amartya Sen, der im Jahr 1998 den Nobelpreis für Ökonomie erhielt, ist Nachdenken eine sichere Quelle der Hoffnung und Zuversicht in einer Welt, die von vergangenen und gegenwärtigen finsteren Taten verdüstert ist. Warum sich dies so verhält, ist seiner Meinung nach leicht einzusehen. Selbst wenn ein Mensch etwas total empörend findet, kann er seine [...]
Kategorie: Philosophie |
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Februar 2, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Auch im vielfältigen, sprunghaften und teilweise widersprüchlichen Denken Friedrich Nietzsches lassen sich immer wiederkehrende Motive und dominierende Fragen erkennen. So steht beispielsweise die erste Phase seines philosophischen Denkens, die mit den ersten „Baseler Vorträgen“ beginnt und mit der „Morgenröthe“ endet, unter der Leitfrage nach dem Wert und Sinn der menschlichen Existenz. Im 9. Abschnitt seiner [...]
Kategorie: Philosophie |
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Januar 23, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Der Brockhaus definiert das Wort Elite als Bezeichnung für eine soziale Gruppe, die sich durch hohe Qualifikationsmerkmale sowie durch eine besondere Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft auszeichnet und deren Mitglieder aufgrund einer sich wesentlich an dem persönlichen Leistungswillen orientierende Auslese in diese Position gelangt sind. Gegen eine solche Führung, gegen eine im Grundsatz klassenlose Gesellschaft, die sich [...]
Kategorie: Wirtschaft |
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Januar 13, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Für die amerikanische Psychologin Barbara L. Fredrickson sind die Gesellschaften in den Industrienationen von einem gewissenhaften Arbeitsethos geprägt, das besagt, Müßiggang sei aller Laster Anfang. In dieser Philosophie werden Entspannung und Vergnügen von vornherein als sündhaft bewertet, da diese Theorie davon ausgeht, dass Menschen ihren wahren Wert nur durch Entsagung und Arbeit beweisen können. Barbara [...]
Kategorie: Psychologie |
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Januar 12, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Philosoph Vilém Flusser, ein Prager Jude, war in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Medienstar. Die Menschheit kommt laut Vilém Flusser nicht aus den Genen, die sie mit den Affen teilt, sondern Menschheit ist für ihn nur das, was den Menschen von den Affen trennt: die Information. Das Wissen lässt sich weitergeben, eben weil der Mensch sterblich ist und weil Gott nicht existiert. Tiere sind Würmer oder Affen, die in den vier Dimensionen von Raum und Zeit konsumieren, vegetieren und exkretieren. Der Urmensch bricht aus diesem Kontinuum einen Faustkeil heraus. Der Stein verwandelt sich zur ägyptischen Unsterblichkeit der Pyramide. Der Mensche wird zum Jäger, siedelt sich in dunklen Höhlen an, deren Wände er mit Bildern seiner Beutetiere bemalt. Es beginnt die Anbetung der Flächen.
Kategorie: Philosophie |
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