Die unterschätzte Macht des Marktes und der Wirtschaft

Der Bestsellerautor Norbert Häring zeigt in seinem neuen Buch „Markt und Macht“, wie die Macht der Wirtschaft das Leben jedes einzelnen Menschen bestimmt und warum sich die Ökonomen nicht darum kümmern. Vieles was von Politikern und Wirtschaftswissenschaftlern als ökonomische Notwendigkeit dargestellt wird, dient in Wirklichkeit nur dem wirtschaftlichen Vorteil bestimmter Interessengruppen. Zu den Lieblingsökonomen von Norbert Häring zählt Amartya Sen, der gezeigt hat, das die Ökonomie für den Menschen da zu sein hat und nicht umgekehrt. Der Autor schreibt seit 13 Jahren erst für die Börsen-Zeitung, dann für die Financial Times Deutschland und seit 2002 für das Handelsblatt.

Jagdish Bhagwati verteidigt die Globalisierung

Der Star-Ökonom Jagdish Bhagwati glaubt, dass die Errungenschaften der Globalisierung in Gefahr geraten könnten, weil selbst die ökonomische Welt plötzlich wieder in Grenzen denkt. Er kritisiert den Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, der Hilfsgelder nach dem Motto verteilen möchte: „Wir zahlen für den Aufschwung, also bleiben die Aufträge hier.“ Für Jagdish Bhagwati sich solche Ansichten nicht zu akzeptieren: „Ich kann davor nur warnen: Das schafft vielleicht kurzfristig ein paar Jobs mehr, ist aber letztlich äußerst naiv und gefährlich.“

Joseph Schumpeter: "Jeder Krise folgt ein Aufschwung"

Der weltberühmte Ökonom Joseph Schumpeter hielt einen langen, dauerhaften Niedergang der Wirtschaft nicht für möglich. Den Zusammenbruch von Unternehmen in einer Wirtschaftskrise nannte er eine schöpferische Zerstörung, die Unternehmer selbst bezeichnete er als dynamisch. Seiner Meinung nach schaffen die Krisen des Kapitalismus nichts anderes als die Basis für einen neuen Aufschwung. Die Wirtschaftskrisen würden überwunden, weil innovative Unternehmer die Wirtschaft voranbringen.

Das Leben und die Visionen des Barack Obama

Für Markus Günther ist der Senator Barack Obama aus Illinois, der für das Präsidentenamt der USA kandidierte und als erster farbiger Präsident ins Weiße Haus einzog, ein Aufsehen erregendes politisches Talent, der sich nicht, wie die meisten bisherigen Präsidenten, einem der traditionellen Machtzentren zuordnen lässt. Der Autor lebt als USA-Korrespondent deutscher Zeitungen in Washington und hat Obama auf Wahlveranstaltungen intensiv und kritisch beobachtet. Die Amerikaner sehnten sich nach der Ära Bush nach einem grundlegenden Richtungswechsel und Neuanfang. Obama kam bei ihnen auch deshalb so gut an, weil er genau so ehrgeizig, missionarisch und multikulturell ist wie das Land selbst.