Der konservative Ökonom Friedrich August von Hayek

Nach seiner Rückkehr von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs wollte Friedrich August von Hayek an der Erschaffung einer neuen, besseren Welt mitwirken. Die sozialistische Lehre schien im dafür am besten geeignet zu sein. Große Begeisterung empfand er damals für die planwirtschaftlichen Vorstellungen eines Walter Rathenaus. Angetan war er auch von der Lektüre des Buches „Gemeinwirtschaft“ seines großen Mentors Ludwig von Mises, der darin die These von der Unmöglichkeit der Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen aufstellte. Die Jahre 1923 und 1924 verbrachte Friedrich August Hayek in Amerika, wo der die Vorlesungen des Institutionalisten Wesley Clair Mitchell besuchte.

Das Modell der Transaktionskosten von Ronald Coase

Schon als Student der Ökonomie fühlte Ronald Coase, dass die vorherrschende neoklassische Theorie nicht vollständig war. Er stellte die Frage, warum es überhaupt Unternehmen gibt, wenn die Märkte und die Preise die Konsumenten mit Gütern und Dienstleistungen versorgen. Coase Antwort lautete, dass die Nutzung des Preismechanismus Geld kostet.

Der Außenseiter der Ökonomie John Kenneth Galbraith

Von dem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler John Kenneth Galbraith stammt der Satz: „Die moralische Rechtfertigung für Ökonomen liegt in der Frage, ob sie die Welt verbessern können, in der sie leben.“ Der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften Paul Samuelson hatte einst über ihn gesagt, dass er gar kein richtiger Ökonom sei. Für andere wiederum ist er der wirkliche Stützpfeiler seiner Zunft. Die Meinungen über John Kenneth Galbraith gehen weit auseinander. Von seinen Gegnern wird er als verblendeter Sozialist beschimpft, von seinen Verehrern als großer Visionär gefeiert.

Die Marketingforschung muss völlig neue Wege gehen

Ein großer Teil der Werbung und Kommunikation über Marken wirkt beim potentiellen Kunden unbewusst, ohne dass er es bemerkt. Anhand der neuesten Ergebnisse der Hirnforschung und der Psychologie beschreiben die Autoren Christian Scheier und Dirk Held, wie das Produkt über Werbung in die Köpfe der Kunden gelangt. Außerdem hat das Autorenteam den Anspruch, Klarheit darüber zu schaffen, wie das Thema Neuromarketing einzuordnen ist und welches die wirklich bedeutenden Ergebnisse der Hirnforschung für die Kommunikation und die Werbung sind. Wie Werbung im Gehirn wirkt, ist der Schwerpunkt des Buches. Neuromarketing beweißt, dass jeder Kontakt mit einer Marke in ein und demselben Markennetzwerk im Gehirn landet.

Anja Förster & Peter Kreuz plädieren für Veränderung

Anja Förster und Peter Kreuz behaupten in ihrem neuen Buch „Nur Tote bleiben liegen“, dass es für fast jeden Menschen eine Chance gibt sein privates und berufliches Leben in eine Richtung zu entwickeln, die ihn erfüllt. Das Autorenteam schreibt: „Die Veränderung zum Besseren beginnt damit, dass Sie verstehen, wie sich die Spielregeln unserer Wirtschaft grundsätzlich ändern. Und dann diese Veränderung für sich nutzen.“ Was für den einzelnen Menschen gültig ist, gilt laut Anja Förster & Peter Kreuz genauso für Unternehmen und für die Gesellschaft als Ganzes. Aber ohne bedingungslosen Einsatz funktioniert das nicht. Vor allem wer in der Wirtschaft eine führende Position einnehmen möchte, muss Verantwortung übernehmen.