
August 12, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Immer mehr Ökonomen glauben, dass die Weltwirtschaftskrise nicht zurückkommt, weil sie nie weg war, sondern immer latent im Hintergrund lauerte. Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer sagt: „Mir scheint, dass sich drei Elemente zu einem perfekten Sturm zusammengebraut haben: die europäische Schuldenkrise, die amerikanische Schuldenkrise und die Aussichten auf schwächeres Wachstum.“ Finanzkrisen sind nichts [...]
Kategorie: Wirtschaft |
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Januar 17, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für Nouriel Roubini gibt es keinen Zweifel daran, dass die Konjunkturprogramme, die die meisten Industriestaaten und Schwellenländer in den Jahren 2008 und 2009 auflegten, das Umkippen der großen Rezession und eine große Depression verhindert haben. Nouriel Roubini schreibt: „Dies gelang zusammen mit einer Lockerung der Geldpolitik und der Stützung des Finanzsystems.“ In einer Zeit, in dem es fast keine private Nachfrage mehr gab, verhinderten niedrigere Steuern und höhere staatliche Ausgaben den freien Fall der Weltwirtschaft ins Bodenlose und schuf die Basis für eine Erholung. Nouriel Roubini ist Professor für Ökonomie an der Stern School of Business der New York University. Er warnte schon 2004 vor der US-Immobilienblase.
Kategorie: Wirtschaft |
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November 20, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Der Ökonom Hans-Werner Sinn hält Mindestlöhne für ein großes Übel. Denn damit treibe man einen Teil der Betroffenen in die Arbeitslosigkeit. Armut lasse sich nur durch Arbeit und ergänzendes Hartz IV vermeiden und auf keinen Fall durch immer neue und immer höhere Mindestlöhne. Ifo-Chef Sinn konkretisiert: „Wer wegen der Mindestlöhne zum arbeitslosen Hartz IV-Empfänger wird, liegt mit seinem Einkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze.“
Kategorie: Wirtschaft |
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November 19, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Viele Bürger wollen, dass der Staat nicht nur Banken, sondern gezielt einzelne Unternehmen rettet, die durch die Weltwirtschaftskrise in existentielle Not geraten sind. Solche Rettungsaktionen für einzelne Firmen wie Opel sind aus volkswirtschaftlicher Betrachtungsweise strikt abzulehnen, weil der Staat die Wirtschaft nicht lenken kann. Wenn die deutsche Bundesregierung bestimmte Unternehmen mit Milliardenzuschüssen rettet, manipuliert sie den Markt und verringert den Wohlstand der Deutschen. Der Staat darf sich niemals erpressen lassen, egal ob das Unternehmen Schaeffler oder Opel heißt. Wahrscheinlich wäre eine geordnete Insolvenz nicht die schlechteste aller Lösungen für den angeschlagenen Autobauer.
Kategorie: Politik, Wirtschaft |
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