
Oktober 14, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Der Schwede Tomas Tranströmer, ein Lyriker, der eine Poesie ohne Pose entwirft, ist in diesem Jahr mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet worden. Literaturkritiker bezeichnen ihn zwar als strengen Modernisten, aber auch als freundlichen Mystiker. Für mache ist er sogar ein Weltdichter. Seit dem Gedichtband „17 Gedichte“ des jungen Tomas Tranströmer aus dem Jahr 1954 ist der [...]
Kategorie: Literatur |
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August 28, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der russische Schriftsteller Konstantin Paustowskij, der 1892 in Moskau geboren wurde, verdankt seinen literarischen Ruhm seinem anschaulichen, tief menschlichen Erzählstil. Er steht in der Tradition des Epikers Lew Nikolajewitsch Tolstoi und des Meisters der russischen Kurzgeschichte, Anton Pawlowitsch Tschechow. Vor allem ist Konstantin Paustowskij ein Schriftsteller, der in besonderer Weise dem irdischen Leben zugewandt ist. Er schreibt über Dinge, die dem flüchtigen Blick der Menschen normalerweise entgehen, will ihn zum Verweilen einladen. Vor allem die Schönheit der Natur versteht er in genialer Weise in Sprache zu verwandeln.
Kategorie: Literatur |
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Mai 8, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für den britischen Wirtschaftsexperte Tim Jackson stehen allzu blauäugige Annahmen wie die, der Kapitalismus sei effizient genug, um das Klima zu stabilisieren und die Knappheit der Ressourcen zu bewältigen, vor dem Offenbarungseid. Das Streben nach Gewinn führt seiner Meinung nach zur beständigen Suche nach neueren, besseren, billigeren Produkten und Dienstleistungen. Gleichzeitig hält die unendliche Suche nach dem Neuen und nach gesellschaftlichem Ansehen die Menschen im stahlharten Gehäuse des Konsumismus gefangen. Tim Jackson schreibt: „Überfluss ist auf die unaufhörliche Produktion und Reproduktion neuer Dinge angewiesen. Sind wir ständig mit Neuem konfrontiert, löst das Angst aus und schwächt unsere Fähigkeit, langfristige gesellschaftliche Ziele anzustreben.“
Kategorie: Wirtschaft |
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Mai 5, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für Ulrich Schnabel ist ein gewisser Wohlstand für die Zufriedenheit im Leben durchaus wichtig. Wer seine Grundbedürfnisse nicht befriedigen kann, fühlt sich selten glücklich. Zudem hängt das Glück von anderen Faktoren wie dem sozialen und familiären Umfeld, von der Zahl der Freunde und der Stabilität der Gesellschaft ab, in der eine Person lebt. Die Menschen in den modernen Industrienationen geraten auch deswegen unter Stress und in Zeitnot, weil sie mit dem Überangebot an Waren und den unzähligen Möglichkeiten, ihr Leben zu gestalten, nicht mehr zurechtkommen. Ulrich Schnabel schreibt: „Das erklärt auch das Paradox, dass die Menschen im Allgemeinen umso mehr unter knapper Zeit leiden, je reicher sie sind.“ Ulrich Schnabel studierte Physik und Publizistik und arbeitet als Wissenschaftsredakteur der Wochenzeitung „DIE ZEIT“.
Kategorie: Philosophie |
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März 10, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Nach einer schweren weltweiten Rezession, die vor allem durch die Gier unverantwortlicher Bankmanager verursacht wurde, steht die Weltwirtschaft erneut am Rand des Abgrunds. Die Aufstände der Bevölkerung gegen die Ditatoren in Nordafrika und im Nahen Osten haben den Ölpreis auf den höchsten Stand seit zwei Jahren katapultiert. Nicht wenige Wirtschaftsexperten rechnen damit, dass der Preis für einen Liter Superbenzin in Europa bald im Durchschnitt zwei Euro kosten könnte. Schon wird die Gegenwart mit den Jahren 1973 und 1979 verglichen, als Krisen bei der Ölversorgung, zu jeweils heftigen Einbrüchen in der Konjunktur führten.
Kategorie: Wirtschaft |
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