
Januar 19, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Joseph Stiglitz glaubt, dass Märkte zwar im Zentrum einer jeden erfolgreichen Volkswirtschaft stehen, aber aus eigener Kraft nicht richtig funktionieren. Damit steht er in der Tradition des berühmten britischen Ökonomen John Maynard Keynes, der die moderne Volkswirtschaft maßgeblich geprägt hat. Joseph Stiglitz schreibt: „Der Staat muss eine Rolle spielen, nicht nur, um die Wirtschaft zu [...]
Kategorie: Wirtschaft |
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August 7, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Wilhelm Hankel und Robert Isaak vertreten in ihrem neuen Buch „Geldherrschaft. Ist unser Wohlstand noch zu retten?“ die These, dass der demokratische Kapitalismus, den sie als einen der größten Kräfte der Zivilisation seit Menschengedenken bezeichnen, an den Rand seiner Existenz gedrängt worden ist. Das Autorenduo fordert eine neue Weltwirtschaftsordnung, die nicht länger von der Geldherrschaft [...]
Kategorie: Buchrezensionen |
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Juli 22, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Als Wissenschaftler plädierte Edgar Salin in der Tradition von Alexis de Tocqueville, Friedrich List und Karl Marx für eine historisch, soziologisch, philosophisch ausgerichtete Ökonomie, die an der politischen Wirklichkeit ausgerichtet sein muss. Das nationalökonomische Hauptwerk von Edgar Salin trägt den Titel „Geschichte der Volkswirtschaftslehre“, das er in der fünften Auflage1967 in „Politische Ökonomie“ umbenannte. In diesem Buch beschreibt er meisterhaft das Verhältnis von Geschichte und Ökonomie. Er lehrt darin keine Patentrezept oder Modell, noch eine Sehweise, woraus sich irgendein Ismus ableiten ließe. Es handelt sich dabei vielmehr um einen interdisziplinär angelegten Erkenntnisprozess, der die Unterscheidung von Gesamterkenntnis und Teilerkenntnis zur Grundlage hat.
Kategorie: Wirtschaft |
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April 11, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für die konventionelle Wirtschaftstheorie ist menschliches Handeln eine Abfolge rationaler Entscheidungen. Sie ist laut Tony Judt zwar angeschlagen, aber unbeeindruckt, obwohl sie die Finanzkrise weder vorhergesehen noch verhindert hat. Für die Anhänger dieser Theorie ist der Mensch ein ökonomisches Wesen, der nur seine individuellen Interessen verfolgt und dabei Kriterien wie Altruismus, Selbstverleugnung, Geschmack, kulturelle Gewohnheiten oder kollektive Wünsche nur minimal berücksichtigt. Da der Mensch mit genügend vielen und korrekten Informationen über den Markt ausgestattet ist, trifft er demnach die bestmöglichen Entscheidungen, die sowohl dem eigenen Interesse dienen als auch dem Ganzen zugute kommen.
Kategorie: Wirtschaft |
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Februar 19, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Paul Anthony Samuelson zählt zu den einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Der Vater der heutigen Lehrbuchökonomie erhielt 1970 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Dreißig Jahre zuvor war er vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) vom benachbarten Harvard abgeworben worden und baute an seiner neuen Wirkungsstätte einen der weltweit führenden ökonomischen Fachbereiche auf. Mit seiner Wirtschaftstheorie schuf Paul Anthony Samuelson den Gegenpart zur Chicago-Schule seines Kollegen Milton Friedman, die eine vom liberalistischen Glauben geprägte Ökonomie entwickelte. Paul Anthony Samuelson sträube sich gegen jede Einengung der Wirtschaftswissenschaften. Er schrieb: „Ökonomie ist sowohl Kunst als auch Wissenschaft, weil das Verhalten von Menschen und Institutionen sich ständig ändert – unsere Theorien müssen sich mit ihnen verändern.“
Kategorie: Wirtschaft |
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