
Januar 24, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Den englischen Philosophen John Stuart Mill, der von 1806 bis 1873 lebte, faszinierte an der utilitaristischen Ethik, dass sie versprach, sowohl den Relativismus als auch den Intuitionismus in der Ethik zu überwinden. Der Intuitionismus war laut John Stuart Mill sogar eine abwegige und gefährliche Theorie, weil er die Menschen in der Illusion bestärkte, dass das, [...]
Kategorie: Philosophie |
Noch kein Kommentar »

Mai 19, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für Viktor Frankl ist der Geist gerade in seinem Ursprung ein unbewusster Geist. Denn der Geist ist genau dort, wo er seinen Ursprung hat, aller Selbstbeobachtung und Selbstspiegelung gegenüber blind. Das heißt, wo er ganz ursprünglich, ganz er selbst ist, ist er sich selbst unbewusst. Viktor Frankl zitiert, um seine Behauptung zu unterstützen, die alten indischen Veden, in denen es heißt: „Das, was sieht, kann nicht gesehen werden; das, was hört, kann nicht gehört werden; und das, was denkt, kann nicht gedacht werden.“ Aber nicht nur im Ursprung ist der Geist unbewusst, sondern auch in der obersten Instanz, die über Bewusstsein beziehungsweise Unterbewusstsein zu entscheiden hat. Aber um Entscheidungen treffen zu können, muss der Mensch doch irgendwie zwischen beiden Bewusstseinszuständen unterscheiden.
Kategorie: Psychologie |
Noch kein Kommentar »

April 27, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie an der Universität Bremen und Direktor des Instituts für Hirnforschung gibt es keinen freien menschlichen Willen. Das Handeln eines Menschen beruht seiner Meinung nach immer auf Motiven. So kann man beispielsweise nicht aus einem Glas Wasser trinken, ohne dazu motiviert zu sein. Das bestimmt den Willen. Besonders wichtig ist gemäß Gerhard Roth bei dieser bewussten Entscheidung der Kortex. Er erklärt: „Dort befinden sich die Regionen des Gehirns, deren Aktivität von Bewusstsein begleitet ist: Schmerz, Hunger, Durst.“
Kategorie: Psychologie, Wissenschaft |
Noch kein Kommentar »

April 5, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Myers-Briggs-Typindikator (MBTI) ist ein Test zur Einstufung des Persönlichkeitstyps, der in den 1940iger Jahren eingeführt wurde. Isabel Briggs Myers ist davon überzeugt, das Verhalten eines Menschen zu verstehen, wenn sie den Typ seiner Persönlichkeit kennt. Fortgeschrittene Introvertierte können ihrer Meinung nach ziemlich gut mit ihrer Umwelt umgehen, aber ihre besten Leistungen vollbringen sie mit ihrem Gehirn, bei der Reflexion. Desgleichen können fortgeschrittene Extrovertierte relativ gut mit Ideen umgehen, erbringen jedoch ihre besten Arbeiten, wenn sie beim Handeln nach außen gewandt agieren. Obwohl es den MBTI schon so lange gibt, fand er größere Verbreitung erst in den 1970iger Jahren. Seitdem sind Millionen von Menschen nach dieser Methode getestet worden. In der Regel wird er als Ausbildungs- und Berufseignungstest, aber auch in der Eheberatung und in der Persönlichkeitsentwicklung eingesetzt.
Kategorie: Psychologie |
1 Kommentar »

März 24, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Psychologe Bruce Hood, Forscher an der Universität Bristol, glaubt, dass jeder Mensch empfänglich für Aberglauben ist. Denn die Gehirne der Menschen haben sich im Verlauf der Evolution so entwickelt, dass sie Sinn in der Welt entdecken, indem sie ständig nach kausalen Zusammenhängen suchen. Bruce Hood sagt: „Wir neigen dazu, alles so zu interpretieren, als sei es vorherbestimmt. Dinge müssen stets aus einem Grund passieren – so denken wir, jeder von uns.“ Die spannendste Frage ist für den Wissenschaftler, warum manche Menschen an übernatürliche Phänomene glauben und andere nicht. Er versucht sie in seinem Buch „Übernatürlich? Natürlich. Warum wir an das Unglaubliche glauben“, zu klären.
Kategorie: Psychologie |
Noch kein Kommentar »