Tiere empfinden Mitgefühl und spenden Trost

Der Kognitionsbiologe Thomas Bugnyar von der Universität Wien beobachtete zwei Jahre lang, wie Raben nach einem Streit mit dem Unterlegenen umgehen. Seine Forschungsergebnisse veröffentlichte er vor kurzem in der Wissenschaftszeitschrift PlosOne. Er schrieb, dass sich dritte, nicht am Kampf beteiligte Raben, um den besiegten Vogel kümmerten. Mit dem Phänomen der tröstenden Tiere haben sich im vergangen Jahrzehnt immer mehr Forscher beschäftigt. Nicht nur Rabenvögel und Primaten zeigen Mitgefühl mit den Verlierern, sondern auch Hunde, Wölfe und Bärenmakaken. Die Wolfsexpertin Elisabetta Palagi vom Naturgeschichtlichen Museum in Pisa sagt: „Dass unterschiedliche Tiere ein derart ähnliches Konfliktlösungsmuster zeigen, ist erstaunlich und faszinierend.“

Der amerikanische Schriftsteller James Ellroy

James Ellroy, der amerikanische Thrillerautor, behauptet, dass den größten Einfluss auf sein literarisches Werk nicht die Literatur ausgeübt hat, sondern das unergründlichste Genie, das die Zivilisation oder Gott je hervorgebracht hat: Ludwig van Beethoven. Der Autor liebt die symphonische Musik des neunzehnten und auch des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Lange Romane und Filme schätzt er mehr als kurze. Es gibt ein Buch, das er immer wieder liest, „Verdammt in alle Ewigkeit“, den Roman von James Jones über das Leben der Soldaten in Hawaii vor dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor.

Cicero stellt die Gemeinschaft über das Individuum

Cicero preist den Menschen als Gemeinschaftswesen. Der Mensch bildet mit anderen Menschen eine Gesellschaft, nicht deswegen, weil er sich als einzelner schwach fühlt, sondern weil ihm eine natürliche Geselligkeit angeboren ist. Das Menschengeschlecht ist einfach nicht einzeln lebend oder einzelgängerisch.