
November 27, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Menschen mit viel Geld wollen in der Regel immer mehr besitzen. Damit spornen sie den Erfindergeist an. Das Verlangen nach Luxus war ein Bestandteil der industriellen Revolution und trug am Ende sogar zum Wohl der Armen mit bei. Schon 1913 erklärt Werner Sombart in seinem Buch „Luxus und Kapitalismus“, dass das Verlangen der Frau nach [...]
Kategorie: Wirtschaft |
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September 7, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Den entscheidenden Unterschied zwischen Politik und Ökonomie liegt für Ralf Dahrendorf darin begründet, dass politische Prozesse auf menschlichem Eingreifen beruhen, während ökonomische Prozesse naturwüchsig ablaufen. Politik geschieht in Institutionen, Ökonomie im Markt. Bei beiden handelt es sich dennoch um zwei Formen sozialer Prozesse und auch um zwei Perspektiven auf die Gesellschaft. Ralf Dahrendorf zitiert Adam Smith, der glaubte, dass es einen natürlichen Fortschritt des Reichtums geben würde. Adam Smith meinte, dass der Markt die Kraft zu seiner eigenen Ausweitung enthält, so dass sich am Ende alle Ungleichheiten auflösen und sich ein allgemeiner Wohlstand durch alle Schichten der Gesellschaft verbreitet.
Kategorie: Politik, Wirtschaft |
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Juli 4, 2011 | veröffentlicht von
hkl
In ihrem neuen Buch „Die unbarmherzige Revolution. Eine Geschichte des Kapitalismus“ erzählt Joyce Appleby die Entwicklung des kapitalistischen Wirtschaftssystem, beginnend bei den großen Entdeckungen der Portugiesen, weiter vom Sklavenhandel über die industrielle Revolution bis hin zur Globalisierung der Gegenwart. Sie beschreibt die ökonomische und kulturelle Identität der Menschen in den Industrienationen, die stark vom Kapitalismus [...]
Kategorie: Buchrezensionen |
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April 12, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Historiker David S. Landes war fest davon überzeugt, dass man sich mit China beschäftigen muss, wenn man die Geschichte der Weltwirtschaft verstehen will. Denn von Christi Geburt bis zum Beginn der Neuzeit schrieb das Land eine ökonomische Erfolgsgeschichte. Vor allem als geniale Erfinder taten sich die Chinesen hervor – sie entwickelten unter anderen das Schwarzpulver, das Papier, den Kompass und den Seismographen. Aber auch beim Brückbau und der Errichtung von Brücken und Dämmen war China weltweit führen. Zudem beherrschten sie moderne Techniken der Bewässerung und die Konstruktion von Kanalsystemen. Noch 1820 wurden rund 30 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaftet. Westeuropa kam auf etwa 20 Prozent, die USA nicht einmal auf zwei Prozent.
Kategorie: Geschichte, Wirtschaft |
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November 6, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Jean-Baptiste Say wurde 1767 in der Nähe der französischen Stadt Lyon geboren. Als er 19 Jahre alt war, fuhr er nach England, um das Aufblühen von Gewerbe und Handel im Zeichen der industriellen Revolution zu studieren. Say lernte die englische Sprache und studierte die Werke von Adam Smith (1723 – 1790) im Original. Vor allem dessen Hauptwerk „Der Wohlstand der Nationen“ begeisterte ihn und weckte sein nachhaltiges Interesse an der politischen Ökonomie.
Kategorie: Wirtschaft |
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