Alfred Adler erklärt die Entwicklung des Charakters

Unter einem Charakterzug versteht Alfred Adler das Hervortreten einer bestimmten Ausdrucksform der Seele bei einem Menschen, der sich mit den Aufgaben des Lebens auseinanderzusetzen sucht. Charakter ist demnach ein sozialer Begriff, der nur im Zusammenhang des Menschen mit seiner Umwelt betrachtet werden darf. Der Charakter ist die seelische Stellungnahme eines Menschen seiner Umwelt gegenüber.

Alfred Adler: "Spiele bereiten auf das Leben vor"

Für Alfred Adler gibt es im Leben eines Kindes eine Erscheinung, die sehr deutlich die Vorbereitung auf das Erwachsenenalter zeigt – es sind die Spiele. Sie dienen als wichtige Helfer bei der Erziehung, regen den Geist an, beflügeln die Phantasie und fördern die Geschicklichkeit. Im Spiel zeigt sich fast immer die Vorbereitung für das künftige Leben.

Jeder Mensch entscheidet selbst über sein Leben

… trotzdem Ja zum Leben sagen, ist Viktor Frankls bekanntestes Buch, in dem er über seine Zeit in einem Konzentrationslager der Nazis berichtete. Dabei stellte er fest, dass seine Mitgefangenen entweder einen starken Willen zum Überleben entwickelten oder am Leben verzweifelten und resignierten. Viktor Frankl gibt in diesem Werk bereits einige Erklärungen zu seiner Philosophie vom Sinn, der Logotherapie.

Alfred Adler: "Jeder Mensch strebt nach Macht"

Alfred Adler wurde 1879 in Wien geboren. Er studierte an der Wiener Universität Medizin, das er 1895 abschloss. 1899 lernte Alfred Adler Sigmund Freud kennen und gehörte bis 1911 der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung an. 1912 gründete er mit Kollegen den Verein für Individualpsychologie und veröffentlichte zu dieser Zeit sein bedeutendes Werk: “Über den nervösen Charakter” Grundzüge einer vergleichenden Individualpsychologie und Psychotherapie. Nach dem ersten Weltkrieg eröffnete er eine Klinik für Kinderpsychologie in Wien. 1932 floh Alfred Adler vor den Nazis nach Amerika wo er als Professor am Long Island College of Medicine lehrte. Er starb 1937 an einem Herzinfarkt.