
Januar 31, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Ökonom Hans-Werner Sinn glaubt, dass das Bankensystem noch immer angeschlagen ist, weil in ihren Bilanzen weiterhin hohe Risiken versteckt sind. Seiner Meinung nach, kommen deswegen die Reformen des Finanzmarktes nicht richtig voran. Hans-Werner Sinn kritisiert: „Noch immer ist das Rahmensystem für Banken nicht streng genug.“ Die Banken müssen zwar nach den neuen Regularien von „Basel III“ jetzt drei Prozent ihrer gesamten Bilanzsumme durch ihr Eigenkapital abdecken. Doch laut Hans-Werner Sinn ist das immer noch zu wenig. Er fordert mindestens fünf Prozent Eigenkapitaldeckung, da das US-Bankensystem während der Finanzkrise 4,7 Prozent der gesamten Bilanzsumme abschreiben musste. Nach wie vor haben viele Banken zu wenig Eigenkapital.
Kategorie: Wirtschaft |
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November 25, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Wirtschaftsforscher und Politiker sind sich einig, dass die Finanzkrise noch nicht bewältigt ist. Um die drohende Kreditklemme abzuwenden, müsse der deutsche Staat Banken verstaatlichen, forderte der Chef des Ifo-Instituts auf dem „Führungstreffen Wirtschaft“ der Süddeutschen Zeitung. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist sich dem Ernst der aktuellen Lage voll bewusst: „Die Krise wird die Welt so stark verändern, wie der Fall der Mauer.“ Am Wochenende hatte führende Ökonomen die Bundesregierung aufgefordert, das Finanzsystem in Deutschland weit reichend umzubauen und verlangten Zwangshilfen für Not leidende Kreditinstitute. Hans-Werner Sinn warnte, dass andernfalls Engpässe bei Krediten den Aufschwung abwürgen und für viele Jahre des Stillstands sorgen könnten.
Kategorie: Politik, Wirtschaft |
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November 20, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Der Ökonom Hans-Werner Sinn hält Mindestlöhne für ein großes Übel. Denn damit treibe man einen Teil der Betroffenen in die Arbeitslosigkeit. Armut lasse sich nur durch Arbeit und ergänzendes Hartz IV vermeiden und auf keinen Fall durch immer neue und immer höhere Mindestlöhne. Ifo-Chef Sinn konkretisiert: „Wer wegen der Mindestlöhne zum arbeitslosen Hartz IV-Empfänger wird, liegt mit seinem Einkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze.“
Kategorie: Wirtschaft |
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