Ein Schriftsteller muss den Mut und die Liebe feiern

John Steinbeck wollte von früher Kindheit an Schriftsteller werden. Sein Studium der Literatur und Meeresbiologie an der Stanford University brach er ab, um journalistisch und literarisch zu arbeiten. Zu Beginn seiner Schriftstellerkarriere musste John Steinbeck seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs finanzieren, wobei er unter anderem auch als Obstpflücker arbeitete.

Mit seinen Büchern „Tortilla Flat“ und „Von Mäusen und Menschen“ wurde er in den USA zum Schriftsteller-Star. Seine Berühmtheit setzte er in seinen späteren Jahren dafür ein, um sich für die ausgebeuteten Arbeiter zu engagieren und sich für den Vietnamkrieg einzusetzen. Teile der amerikanischen Öffentlichkeit waren mit seinem Kriegspatriotismus nicht einverstanden.

Barack Obama: "Krieg ist eine menschliche Tragödie"

Bei der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo verteidigte Barack Obama in seiner Dankesrede Amerikas Kriege. Der Krieg ist laut den Worten des amerikanischen Präsidenten ein notweniges Mittel der Politik. Barack Obama sagte: „Wir müssen uns mit der harten Realität abfinden, dass wir gewalttätige Konflikte nicht auslöschen können, solange wir leben.“ Obama vertritt die These, dass ein Krieg manchmal sogar moralisch geboten sei, wenn man sich oder andere schützen müsse. Der amerikanische Präsident verteidigte in seiner Rede die Anwendung von Gewalt zur Bewahrung von Frieden und Recht. Barack Obama, sagte, er nehme den Friedensnobelpreis in Dankbarkeit und tiefer Demut an.

Friedrich Nietzsche: "Also sprach Zarathustra"

Das Werk „Also sprach Zarathustra“ ist eher die Schöpfung eines Dichters als eines Philosophen. Friedrich Nietzsche erschafft in der Figur des Zarathustras eine mächtige Traumgestalt, die den Weg in eine neue Zukunft weisen soll. Der weise Zarathustra hat Zuflucht in der Einsamkeit auf den höchsten Bergen gesucht. Dor t unterhält er sich mit der Sonne und seinen Tieren. Eines Tages steigt er in die verlorene Welt der Mittelmäßigkeit hinab, um die Einsichten, die er bei der Zwiesprache mit der Sonne und seinen Tieren gewonnen hat, zu verbreiten. Friedrich Nietzsche schreibt, dass nur diese in der Einsamkeit gewonnenen Weisheiten, den in seiner Betriebsamkeit gefangenen Menschen, retten können.