
Februar 10, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Wirtschaftsweise Lars Feld ist fest davon überzeugt, dass es den Euro noch lange geben wird. Alle jetzigen Mitglieder der Eurozone werden ihn behalten, da Europa die Finanzkrise aus eigener Kraft bewältigen kann. Lars Feld glaubt nicht an einen Zusammenbruch des Euro-Systems. Allerdings ist seiner Meinung nach die Staatsverschuldung in Europa tatsächlich kritisch und muss gelöst werden. Er sagt: „Gleichzeitig darf die EU nicht zu einer Transferunion werden.“ Das Ausscheiden einzelner Länder wie Griechenland aus der Währungsunion hält er für unrealistisch. Lars Feld ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg und leitet das Walter Eucken Institut.
Kategorie: Wirtschaft |
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Januar 8, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Mit dem Leid der Arbeitslosen verdienen clevere Geschäftsleute viel Geld. Milliarden von Euros versickern in Ein-Euro-Jobs und in einer Hartz-IV-Bürokratie, die sich immer mehr in ein zügelloses Monster verwandelt. Im vergangen Jahr haben der Bund und die Kommunen 49 Milliarden Euro für Hartz-IV-Empfänger ausgegeben, drei Milliarden Euro mehr als im Jahr davor. Doch nur 24 Milliarden Euro erhalten die Bedürftigen direkt. Die übrigen 25 Milliarden Euro fließen in eine Brache, der es umso besser geht, desto höher die Zahl der Arbeitslosen steigt. Dazu zählen Fortbildungseinrichtungen, private Arbeitsvermittler, Wohlfahrtskonzerne und Rechtsanwälte, die sich auf Hartz IV spezialisiert haben.
Kategorie: Politik |
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Juni 29, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in einer neuen Studie herausgefunden, dass sich der Abstand von Vermögen und Einkommen zwischen armen und reichen Menschen in Deutschland immer mehr vergrößert. Die Bundesregierung ist laut den Forschungsergebnissen des DIW mitschuldig an der prekären Entwicklung, da sie mit ihrem Sparprogramm hohe Einkommen nicht antastet, die Bezieher niedriger Löhne dagegen belastet. Die Autoren der Studie Jan Goebel, Martin Goring und Hartmut Häußermann stellen fest: „Auf der einen Seite steigt die Zahl der Menschen, die im Luxus leben, und auf der anderen Seite die Zahl derjenigen, die mit niedrigem Einkommen auskommen müssen oder sogar arm sind.“
Kategorie: Soziologie |
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Juni 21, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Lange Zeit funktionierte die Beziehung zwischen den Staaten und den Wirtschaftsmärkten hervorragend. Weil die Staaten Sozialpolitik gegen die Kälte der Märkte betreiben, sind sie auf das Geld der Finanzmärkte angewiesen. Doch die Weltwirtschaftskrise zeigt allzu deutlich, dass die heilige Allianz nicht mehr funktioniert. Da die Staaten ihren Bürgern immer mehr Wohltaten zur Verfügung stellen wollten, mussten sie für die öffentlichen Leistungen auch immer mehr Schulden aufnehmen. Das Geld für die Straßen, Schulen, Pensionen und Renten holt sich der Staat von den Finanzmärkten und privaten Anlegern, die Staatsanleihen kaufen, aber nicht von seinen Steuerzahlern.
Kategorie: Politik, Wirtschaft |
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März 9, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Der kommissarische Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, fordert, dass Politiker damit aufhören müssen, Hilfsbedürftige, die von Hartz IV leben, pauschal zu verdächtigen. Aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV geht hervor, dass der Sozialstaat eine Grundsicherung für alle Bürgerinnen und Bürger zu organisieren habe, sodass ihnen ein menschenwürdiges Existenzminimum garantiert ist.
Kategorie: Politik |
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