
August 30, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für Oswald Spengler ist eine Kultureinheit wie ein Organismus, der wächst und wieder vergeht. Die Betrachtung so verstandener historischer Zusammenhänge nannte er Morphologie. Diesen Begriff hatte er von Johann Wolfgang von Goethe entlehnt. Oswald Spengler selbst hat sich nicht als Geschichtsforscher, sondern als Geschichtsdenker betrachtet. Er sagte einmal zu den Rezensionen, die über den ersten Band seines Hauptwerks „Vom Untergang des Abendlandes erschienen, dass er keine gefunden hätte, die seiner Beachtung würdig gewesen wäre außer der Bemerkung von deutschen Philosophen und Soziologen Georg Simmels, dass es sich bei dem Buch um die wichtigste Geschichtsphilosophie seit Georg Wilhelm Friedrich Hegel handelt.
Kategorie: Geschichte |
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August 1, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Für Hans-Werner Sinn ist die Eurokrise möglicherweise noch zu lösen, aber auf keinen Fall auf dem Weg, der jetzt eingeschlagen wurde, indem man immer neues Geld dem alten hinterher wirft. Dann ist das ein Fass ohne Boden. Er fordert von der Europäischen Union sicherzustellen, dass in den Problemländern die nötigen Anpassungen geschehen. Besonders in Griechenland. [...]
Kategorie: Wirtschaft |
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Januar 31, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Ökonom Hans-Werner Sinn glaubt, dass das Bankensystem noch immer angeschlagen ist, weil in ihren Bilanzen weiterhin hohe Risiken versteckt sind. Seiner Meinung nach, kommen deswegen die Reformen des Finanzmarktes nicht richtig voran. Hans-Werner Sinn kritisiert: „Noch immer ist das Rahmensystem für Banken nicht streng genug.“ Die Banken müssen zwar nach den neuen Regularien von „Basel III“ jetzt drei Prozent ihrer gesamten Bilanzsumme durch ihr Eigenkapital abdecken. Doch laut Hans-Werner Sinn ist das immer noch zu wenig. Er fordert mindestens fünf Prozent Eigenkapitaldeckung, da das US-Bankensystem während der Finanzkrise 4,7 Prozent der gesamten Bilanzsumme abschreiben musste. Nach wie vor haben viele Banken zu wenig Eigenkapital.
Kategorie: Wirtschaft |
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April 25, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Im Ausland wurde die starke Industrie Deutschland bis vor kurzem noch belächelt. Viele Ökonomen waren der Ansicht, die Zukunft einer fortschrittlichen Wirtschaftsnation liege im Ausbau des Dienstleistungssektors. Doch auch sie erkennen langsam, dass die Dominanz des produzierenden Gewerbes eine Garantie dafür ist, dass sich die deutsche Wirtschaft schneller erholen wird, als viele Wirtschaftsexperten geglaubt haben. Burkhard Schwenker, Chef der Unternehmensberatung Roland Berger bestätigt diesen Trend: „Jahrelang wurden wir als Verlierer bezeichnet, weil der Anteil der Dienstleistungen und der Finanzwirtschaft so niedrig war. Jetzt nach der Krise wird das unser Vorteil.“
Kategorie: Wirtschaft |
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November 25, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Wirtschaftsforscher und Politiker sind sich einig, dass die Finanzkrise noch nicht bewältigt ist. Um die drohende Kreditklemme abzuwenden, müsse der deutsche Staat Banken verstaatlichen, forderte der Chef des Ifo-Instituts auf dem „Führungstreffen Wirtschaft“ der Süddeutschen Zeitung. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist sich dem Ernst der aktuellen Lage voll bewusst: „Die Krise wird die Welt so stark verändern, wie der Fall der Mauer.“ Am Wochenende hatte führende Ökonomen die Bundesregierung aufgefordert, das Finanzsystem in Deutschland weit reichend umzubauen und verlangten Zwangshilfen für Not leidende Kreditinstitute. Hans-Werner Sinn warnte, dass andernfalls Engpässe bei Krediten den Aufschwung abwürgen und für viele Jahre des Stillstands sorgen könnten.
Kategorie: Politik, Wirtschaft |
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