Der Event ist zum Ritual der Konsumgesellschaft geworden

Wolfgang Schmidbauer meint, dass man die moderne Eventkultur nicht verstehen kann, ohne sich mit ihrem Paradox zu beschäftigen. Die Entwicklung

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Max Frisch erörtert die hohe Kunst der Rezension

Max Frisch zitiert Johann Wolfgang von Goethe, der den Rat gab, ein Schriftsteller solle einem Rezensenten niemals antworten, es sein denn, er behaupte in seiner Rezension, man habe zwölf silberne Löffel gestohlen. Es bleibt also nach Max Frisch nur eins übrig: zu schweigen und weiterzumachen, solange man Lust dazu hat. Der Schriftsteller kann nur dankbar sein, wenn eine Rezension, ob lobend oder tadelnd, ernsthaft und anständig ist, indem sie annimmt, dass der Verfasser selber keine Bedenken und Einwände gegen sein eigenes Werk hegt. Max Frisch gibt allerdings zu, dass das Unbehagen, das einen Rezensenten befällt, irgendwo berechtigt ist.

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Der Vater der modernen Malerei Paul Cézanne

Von einer Lungenentzündung, die er sich beim Malen, am 15. Oktober 1906, im Freien zugezogen hatte, sollte sich Paul Cézanne nicht mehr erholen. Er starb eine Woche später, am 22. Oktober, völlig einsam und verlassen, da sich seine Frau und sein Sohn gerade in Paris befanden. Sein Leben war hart und schwer, da seine Zeitgenossen seine Kunst nicht verstanden. Doch die Nachwelt begriff seine großartige Malerei und erkannte in Paul Cézanne den Vater der modernen Malerei.

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