Johann Gottlieb Fichte war der Großmeister der Ich-Philosophie

Der Großmeister der Ich-Philosophie ist Johann Gottlieb Fichte. Dieser wurde seiner Zeit durch Immanuel Kant berühmt gemacht, der dessen erstes

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Der Mensch bleibt von Gott und der Idee getrennt

Die Bibel verrät seinen Lesern, dass Gott den Menschen als sein Ebenbild geschaffen hat. Der Mensch ist also „imago dei“.

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Seneca unterscheidet die Weisheit von der Philosophie

Wer den Wunsch hat Weisheit zu erlangen, muss laut Seneca auf etwas ganz Notwendiges achten. Und zwar auf die Einteilung der Philosophie und die Gliederung ihres umfangreichen Ganzen nach Teilbereichen. Seneca schreibt: „Die Umwege über diese Teilbereiche erleichtern uns nämlich den Zugang zum Ganzen. So wie sich unseren Blicken ein Gesamtbild des Weltgebäudes erschließt, so müsste auch eine Begegnung mit der Philosophie als Ganzes möglich werden.“ Dieser Anblick wäre seiner Meinung nach nur mit dem Anblick des Weltalls vergleichbar. Nützlich ist allerdings nur die Gliederung der Philosophie, nicht deren Zerstückelung. Lässt sich doch Übergroßes ebenso schwer begreifen wie übermäßig Kleines.

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Cicero empfiehlt das ewige Streben nach der Weisheit

Für Cicero ist nichts wünschenswerter als die Weisheit, nichts hervorragender, was des Menschen würdig wäre. Die Leute, die nach ihr streben, werden Philosophen genannt, da die Philosophie nichts anderes ist als das Streben nach Weisheit. Cicero schreibt: „Die Weisheit aber ist, wie von alten Philosophen bestimmt worden ist, das Wissen um Göttliches und Menschliches und deren Ursachen, von denen diese abhängen.“ Cicero versteht nicht recht, was diejenigen noch für lobenswert betrachten, die dieses Streben nach Weisheit tadeln. Denn ob geistiges Ergötzen oder Entspannung von Sorgen gesucht wird, nichts kann seiner Meinung nach verglichen werden mit dem Ringen derer, die immer auf der Suche sind nach etwas, das hingewendet ist oder beiträgt zu einem guten und glücklichen Leben.

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Seneca erörtert den Wert und die Würde der Philosophie

Seneca ist davon überzeugt, dass die Menschen die Fähigkeit, ihr Leben sinnvoll zu gestalten, der Philosophie verdanken. Das gilt mit einer Einschränkung: Fertiges Wissen schenkt sie freilich keinem, die Möglichkeit es aber zu erwerben, allen. Kämen die Menschen vollendet klug zur Welt, hätte die Weisheit seiner Meinung nach ihren höchsten inneren Wert verloren, nämlich gerade kein Zufallsgeschenk zu sein. Seneca schreibt: „So aber besteht ihr Wert und ihre Würde gerade darin, dass sie sich nicht aufdrängt, dass jeder sie sich selbst verdankt, dass kein anderer sie uns verschaffen kann.“ Als Allerweltsgeschenk hätte die Philosophie den Menschen nicht viel zu bieten.

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