Elaine Fox stellt die Hauptmerkmale des Optimismus vor

Die Neurologin und Psychologin Elaine Fox von der Universität Oxford vertritt die These, dass in jedem Menschen ein Optimist steckt. Die britische Wissenschaftlerin forscht seit Jahren über Optimismus und Pessimismus. Sie sucht Antworten auf folgende Fragen: „Wie sie sich entwickeln, wie sie mit menschlicher Gesundheit, Angststörungen und Depression zusammenhängen und was sie damit zu tun […]


Ernst Fraenkel untersucht die Geschichte der öffentliche Meinung

Ernst Fraenkel definiert die öffentliche Meinung als die unorganische Weise, wie sich das, was ein Volk will und meint, zu erkennen gibt. Was sich wirklich im Staat geltend macht, muss sich seiner Meinung nach allerdings auf organische Weise betätigen, und das ist in der Verfassung der Fall. Aber zu allen Zeiten war die öffentliche Meinung […]


Sonia Laszlo stellt eine Reihe von Glücksfaktoren vor

Gewohnheiten erleichtern Entscheidungen, da der Mensch nicht alles neu bedenken muss. Die Macht der Routinen ist auch für das menschliche Glücksempfinden nicht zu unterschätzen. Genetisch scheint laut Sonia Laszlo ein gewisser Glücksprozentsatz festgelegt zu sein. Ed Diener nennt dies den „persönlichen Glückseichstrich“, der darüber entscheidet, ob manche Menschen von Natur aus Frohnaturen oder andere eben […]


Die Liebe zwischen Enkeln und Großeltern ist etwas Besonderes

Die Liebe zwischen Großeltern und Enkeln ist in den meisten Fällen unkompliziert. Selbst die Freiheit in den modernen Gesellschaften konnte dieser Beziehung wenig anhaben. Wilhelm Schmid fällt auf, dass sich nur wenige von ihr befreien möchten. Eher hat sie sogar an Bedeutung gewonnnen, in einer Zeit, in der immer mehr Ehen scheitern und die Zahl […]


Die Bundesbürger sollten viel weniger Fleisch essen

Deutschland ist ein Land der Fleischesser. Im vergangenen Jahr konsumierten die Bundesbürger laut Verbraucherministerium 87 Kilogramm Fleisch pro Kopf und Jahr. Andere Quellen gehen zwar von einem etwas niedrigeren Fleischkonsum aus, aber es ist unbestritten, dass der Fleischkonsum in Deutschland seit dem Jahr 1950 enorm gestiegen ist. Willi Kampmann vom Deutschen Bauernverband, der an der […]


Wilhelm Schmid rät zu einer nachhaltigen Lebensweise

Bei der Nachhaltigkeit geht es für Wilhelm Schmid zuallererst um die ökologische Frage, das heißt, wie sich die Existenz des Menschen wieder in die Zusammenhänge der Natur, in eine ökologische Integrität eingliedern lässt. Dabei ist es hilfreich, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen, von denen viele ökologisch relevant sind, zum Beispiel der gewohnheitsmäßige Gebrauch von Stoffen […]


Robert J. Shiller nennt einige Gründe für den Vertrauensimpuls

Dem Risikoimpuls steht ein nahezu entgegengesetzter Impuls der Konventionalität und der Vertrautheit gegenüber. Dieser kann viele Formen annehmen. Für Robert J. Shiller ist dabei vor allem jener Aspekt wichtig, dass er die Menschen dazu bringen kann, sich auf altmodische Finanzinstitute und überholte Wirtschaftsstrukturen zu stützen. Robert J. Shiller schreibt: „So abstrakt Finanzkonzepte sind, so schwer […]


Wilhelm Schmid erörtert die Bedeutung der Freundschaft

Viele Menschen, die in einer engen Verbindung zueinander stehen, ohne dabei allerdings ständig zusammen zu sein, bezeichnen sich als Freunde. Sie behaupten laut Wilhelm Schmid mit großer Selbstverständlichkeit, einander zu mögen, ja, sogar zu lieben, ohne dabei ein Missverständnis zu befürchten. Dennoch scheint diese Beziehung anders zu sein als diejenige zwischen Liebenden oder Mitgliedern einer […]


Wilhelm Schmid stellt die Goldene Regel der Erziehung vor

Erziehung ist für Wilhelm Schmid unter anderem auch die Ausübung von Macht. Der Frage nach der Macht können die Eltern im Prozess der Erziehung nicht entkommen. Sie stellt sich schon in frühester Kindheit bei Grenzfragen, wenn nicht jedem Wunsch des Kleinkindes nachgekommen werden kann. Wilhelm Schmid erläutert: „Eine sanfte Machtausübung stützt sich auf Anregungen, Anreize […]


Die Familie formt nachhaltig den Charakter des Kindes

Die Familie ist für Christopher Lasch der wichtigste Vermittler der Sozialisation. Die reproduziert im Individuum die kulturellen Muster einer Gesellschaft. Die Familie übermittelt nicht nur ethische Normen, indem sie das Kind mit den jeweils gültigen sozialen Regeln vertraut macht, sondern formt auch nachhaltig seinen Charakter, was dem Kind allerdings nicht bewusst wird. Christopher Lasch erklärt: […]


Alexander Mitscherlich ist mit der Demokratie nicht zufrieden

Die Demokratie ist für Alexander Mitscherlich ein Prozess der Bewusstseinsentwicklung angesichts bisher unbekannter Probleme. Das heißt, die Demokratie dient vorerst nur dazu, ein Gleichgewicht der Interessen zu arrangieren. Der Wettstreit der Meinungen wird noch nicht dazu benutzt, die Grundprobleme der Fortexistenz der Demokratie diskutieren zu lassen. Stattdessen überbieten sich laut Alexander Mitscherlich was die Fragen […]


Diätwillige können ihr Wunschgewicht nur über den Kopf erreichen

Abnehmen fängt im Kopf an. Der Kampf gegen überschüssige Kilos entscheidet sich mental. Zuerst müssen die Betroffenen den Teufelskreis von Crash-Diäten und Jo-Jo-Effekt durchbrechen, um anschließend durch eine Umstellung des Bewusstseins zu einem schlanken und gesunden Körper zu gelangen. Denn wer er nicht schafft sein Gehirn umzuprogrammieren, dem gelingt beim Abnehmen nur kurzfristig ein Erfolgserlebnis, […]


Die Liebe verlangt Ausschließlichkeit und fordert wahre Treue

Die Idee der Liebe fordert die individuelle Überwindung der menschlichen Isoliertheit. Sie will laut Herbert Marcuse die erfüllende Hingabe der Individualität in der unbedingten Solidarität von Person zu Person. Diese Hingabe erscheint einer Gesellschaft, in der das gegeneinander der Interessen und die Individualität des Einzelnen die obersten Prinzipien darstellen, rein nur im Tode. Herbert Marcuse […]


Daniel Goleman erforscht die Quellen von Essstörungen

Daniel Goleman zitiert den bahnbrechenden Artikel über Essstörungen von Hilda Bruch, der 1969 erschien. Sie wunderte sich damals über Frauen, die sich zu Tode hungerten, und vermutete als eine von mehreren Ursachen ein Unvermögen, körperliche Instinkte, darunter natürlich besonders den Nahrungstrieb, richtig wahrzunehmen und richtig darauf zu reagieren. Seit jener Zeit sind viele medizinische und psychologische Thesen darüber aufgestellt worden, warum es zu Essstörungen kommt. Zum Beispiel, dass immer jüngere Mädchen sich gezwungen glauben, mit unerreichbar hohen Vorbildern weiblicher Schönheit zu konkurrieren, bis hin zu aufdringlichen Müttern, die ihre Töchter in ein kontrollierendes Netz von Schuld und Tadel verstricken.


Durch seinen freien Willen kann der Mensch verzichten

Andreas Salcher vertritt die These, dass der freie Wille für die meisten Menschen ein positiv besetzter Begriff ist. Der Verzicht dagegen ist mit etwas Negativem behaftet. Es ist immer eine Herausforderung, auf etwas Gewohntes zu verzichten. Doch der Verzicht kann durchaus eine positive Wirkung entfalten wie Andreas Salcher schreibt: „Wenn sich jemand dafür entscheidet, weniger […]