
März 20, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Viele Menschen verbinden mit dem Begriff der Demokratie das Versprechen wachsenden materiellen und pekuniären Wohlstandes. Sollte das Wachstum einmal ausbleiben, könnte es um die Demokratie schlecht bestellt sein. Gegen die angebliche Wohlstandsbindung sprechen laut Professor Otfried Höffe drei grundverschiedene Argument: semantisch der Begriff der Demokratie selbst, normativ die Gerechtigkeit und empirisch die Erfahrungen des Alltags.
Kategorie: Politik |
Tags: Bürgergesellschaft, Bürokratie, Chancengerechtigkeit, Demokratie, direkte Demokratie, Finanzkrise, Freiheitsrechte, Gefährdung der Demokratie, Gerechtigkeit, Herrschaft, Imperialismus der Politik, John Rawls, Otfried Höffe, Parteien, Philosophie, Politische Philosophie, Staat, Volk, Wirtschaftskrise, Wohlstand |
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Februar 8, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Der griechische Philosoph Platon zählt zu den Kardialtugenden Weisheit, Tapferkeit, Besonnenheit und Gerechtigkeit. Der Scholastiker Thomas von Aquin fügte ihnen noch drei weitere hinzu: die Liebe, den Glauben und die Hoffnung. Diesen sieben fundamentalen Tugenden stehen die so genannten sieben Todsünden gegenüber. Sie heißen Wut, Neid, Hochmut, Geiz, Völlerei, Wollust und Trägheit des Herzens.
Kategorie: Soziologie |
Tags: Bescheidenheit, Besonnenheit, Demut, Ehre, Ehrlichkeit, Fleiß, Geiz, Genauigkeit, Gerechtigkeit, Glaube, Hochmut, Hoffnung, Jürgen Mittelstraß, Karriere, Liebe, Neid, Ordentlichkeit, Platon, Primärtugenden, psychopathologische Deformation, Sekundärtugenden, Selbstüberschätzung, Selbstverwirklichung, Tapferkeit, Trägheit des Herzens, Tugend, Verzicht, Völlerei, Wahrheit, Wahrheit des Irrtums, Weisheit, Wertschätzung, Wollust, Wut |
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Januar 23, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Sokrates lebte von 470 bis 399 v. Chr. und studierte in seiner Jugend vor allem die philosophischen Schriften der Vorsokratiker. Der Philosoph stellte an ihnen zwei gravierende Nachteile fest. Erstens widersprachen sie einander, weil in ihnen ein Chaos an widersprüchlichen Theorien herrschte. Die Ideen sind zwar aufregend, aber ohne kritische Methode verfasst. Zweitens kritisierte Sokrates, dass die Theorien für das praktische Leben der Menschen belanglos wären, auch wenn man herausfinden könnte, welche der Theorien die wahre ist.
Kategorie: Philosophie |
Tags: Gerechtigkeit, Integrität, Moral, Politik, Seele, Sokrates, Tugend, Unrecht, Vorsokratiker, Wahrheit, Was ist Freundschaft?, Was ist gerecht?, Was ist gut?, Was ist richtig?, Wissen |
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Januar 9, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Für den Philosophen und Mathematiker Boris Groys dient der Sozialstaat, wie jeder Staat, weder der Gleichheit noch der Gerechtigkeit, sondern vielmehr der Sicherheit. Und es ist der Sozialstaat, dem die heutigen vermögenden Klassen ihren Reichtum zu verdanken haben. Der Staat ist per definitionem hierarchisch aufgebaut und verfügt über die Mittel, seine Beschlüsse, wenn notwendig, auch mit Gewalt, durchzusetzen. Schon deswegen kann der Staat zu keinem Ort der Gleichheit werden.
Kategorie: Politik |
Tags: absolutistischer Staat, Boris Groys, Die Reichen, Elite, Gerechtigkeit, Gleichheit, Kapital, kapitalistischer Staat, Kaufleute, Konsumenten, Kultur, Kulturindustrie, Markt, Marktregeln, Massenkonsum, Mittelschicht, politischer Kampf, Reichtum, Revolution der Tugend, Sozialstaat, Staat, Ungleichheit, vermögende Klassen, Wirtschaft |
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Dezember 5, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Feindbilder gegenüber Schwachen oder gesellschaftlichen Minderheiten hängen zusammen. Der Bielefelder Soziologe und Konfliktforscher Wilhelm Heitmeyer und sein Forschungsteam nennen so ein Phänomen „Syndrom der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“. Seit 2002 erforschen 15 Wissenschaftler welchen Vorurteilen und Diskriminierungen schwache Gruppen in der deutschen Gesellschaft ausgesetzt sind. Die Langzeitstudie ist auf zehn Jahre angelegt.
Kategorie: Soziologie |
Tags: Angst, Diskriminierung, Feindbilder, Gerechtigkeit, Gesellschaft, gesellschaftliche Minderheiten, Gleichwertigkeit der Menschen, Kapitalismus, Konfliktforschung, Mittelschicht, Solidarität, sozialer Abstieg, Syndrom der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, Unterschicht, Vorurteile, Weltwirtschaftskrise, Wilhelm Heitmeyer |
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