Joyce Carol Oates fühlt sich der Wahrheit verpflichtet

Die amerikanische Schriftstellerin Joyce Carol Oates hat mehr als sechzig Romane geschrieben, ein wildes Sammelsurium aus Liebesgeschichten, Familiendramen, Romanzen, Psychothrillern, Schauerromanen und Geistergeschichten. Die Initialzündung für ihre beeindruckende Schriftstellerinnenkarriere war eine illustrierte Ausgabe des Buchs „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll, das ihr ihre Großmutter zum achten Geburtstag schenkte. Joyce Carol Oates verliebte sich in [...]

Die Gefühle sind weder zufällig noch genetisch bedingt

Barbara L. Fredrickson verspricht in ihrem neuen Buch „Die Macht der Gefühle“ dem Leser, dass er die Wirkung positiver Gefühle verstehen und schätzen lernen wird. Mit dem neuen Wissen über die eigenen Emotionen kann man den Alltag besser bewältigen, da man mehr über sich selbst erfährt und sein vorhandenes Potential besser ausschöpfen kann. Eine positive [...]

Daniel Goleman löst das Rätsel der Unerschütterlichkeit

Verdränger sind laut Daniel Goleman Menschen, die gewohnheitsmäßig und automatisch eine emotionale Störung aus ihrer Wahrnehmung auszublenden scheinen. Dies gehört zu einem umfassenden Muster in ihrem Leben, nämlich fast alles, was sie emotional verstimmen könnte, aus der Welt zu schaffen. Sie sind wahre Künstler darin, ihre Emotionen zu regulieren. Daniel Goleman erklärt: „Sie sind offenbar so geübt darin, sich gegen negative Gefühle abzuschirmen, dass sie das Negative nicht einmal bemerken.“ Er plädiert deshalb dafür, diese Menschen nicht Verdränger, sondern besser die Unerschütterlichen zu nennen.

Daniel Goleman weist Wege zur emotionalen Erziehung

Das Familienleben ist laut Daniel Goleman die erste Schule für das emotionale Lernen. In dem kleinen Kreis lernt der Mensch, wie er sich selbst empfinden soll und wie andere auf seine Empfindungen reagieren, was er von diesen Empfindungen denken soll, welche Reaktionen ihm offen stehen und wie er seine Hoffnungen und Befürchtungen ausdrücken soll. Daniel Goleman erklärt: „Diese Schulung der Gefühle erfolgt nicht bloß mittels der Dinge, die Eltern ihren Kindern direkt sagen sondern die sie mit ihnen machen, sondern auch über die Vorbilder, die sie abgeben bezüglich des Umgangs mit ihren eigenen Gefühlen und mit den Gefühlen, die zwischen Mann und Frau ausgetauscht werden. Manche Eltern sind begabte emotionale Lehrer, andere sind entsetzlich.“

Maurice Merleau-Pontys Philosophie der Leiblichkeit

Den Leib, über den er philosophiert, fasst Maurice Merleau-Ponty als ein Subjekt auf, der dem Menschen die Dinglichkeit und die Mitmenschen erschließt. Er ist so stark zu allem und jenem geöffnet, dass er durch seine Haut nur scheinbar begrenzt wird. In Wirklichkeit reicht er bis zum Horizont, wo die Sicht und die Gefühle enden. Wo Menschen kooperieren, verstehen sie sich gleichsam von Leib zu Leib. In dieser wechselseitigen Berührung der Seelen im Verständigungsprozess schwingt nicht selten ein erotischer Moment mit. Die Erotik ist laut Maurice Merleau-Ponty die dem Menschen gegebene Möglichkeit, sich mit einem Du ohne Sprache zu einigen, wobei jeder dem anderen dazu verhilft, das Wohnen im Leibe und damit in der Welt zu verwirklichen.