Die Gliederung der Gesellschaft bei Aristoteles

Gemeinschaft bedeutet für Aristoteles immer eine Vielheit, eine Pluralität. Die Polis ist für ihn eine Gesellschaft der vielen freien Bürger, die gleichberechtigt sind und die Gemeinschaft des Stadtstaates begründen. Der Philosoph definiert den Menschen als ein Wesen, das auf die Gemeinschaft der Polis hin angelegt ist. Der Mensch ist für ihn auf der einen Seite an die Gesellschaft der Mitmenschen gebunden, auf der anderen Seite ist die Gemeinschaft auf jeden einzelnen freien Menschen angewiesen, da sie sich aus der Vielzahl der Individuen zusammensetzt. Aristoteles gliedert die Gesellschaft aufsteigend von der kleinerer zur größeren Gemeinschaft.

Emotionale Erpressung vernichtet die Liebe

Wer den Bestseller von Susan Forward “Emotionale Erpressung. Wenn andere mit Gefühlen drohen” noch nicht gelesen hat, weiß nicht, welche Wirkung emotionale Erpressung entfachen kann. Die meisten Menschen waren schon in eine zwischenmenschliche Interaktion verstrickt, in der sie in einem Konflikt nachgaben, weil sie keinen Ärger in der Beziehung haben wollten. Oder sie haben sich in einem offenen Konflikt befunden, da sich dagegen wehrten, etwas zu tun, was sie offensichtlich für falsch hielten.