
März 18, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Fritz Künkel sieht die Aufgabe der Psychotherapie in erster Linie als Charakteranalyse. Diese Einschätzung bedeutet für ihn eine psychologische Behandlung des ganzen Menschen um Gegensatz zur analytischen Zergliederung irgendwelcher Teilbefunde. Der Psychotherapeut muss dabei sowohl rational wie auch emotional auf den Patienten einwirken. Ganz konkret müssen der Analytiker und der Analysand in eine langdauernde Wechselwirkung des Verstandes und der Gefühle zueinander eintreten, in deren Verlauf die Ziele und Zwecke es Patienten in Richtung auf Lebensbejahung und Freundlichkeit gegenüber der Gemeinschaft abgeändert werden sollen. Nur wenn ein Mensch die bewussten und unbewussten Zielsetzungen seines Lebensplans umgestaltet, kann er die Erregungen seiner Seele, die Symptome und Ineffizienzen derselben überwinden.
Kategorie: Psychologie |
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März 15, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Professor Kwame Anthony Appiah, der in Princeton lehrt, stellt sich einem derzeit vorhandenen Zweifel, die mit der aktuellen Moralphilosophie zu tun hat. Er beschäftigt sich vor allem mit der Frage, ob die Philosophie die Erkenntnisse der Naturwissenschaften genügend in ihre Theorien einbezieht. In seinem Buch „Ethische Experimente. Übungen zum guten Leben“, hat er versucht, die Arbeit des Moralphilosophen mit der Tätigkeit von Wissenschaftlern aus anderen Fachgebieten und mit den Fragen eines denkenden Menschen zu verbinden.
Kategorie: Philosophie |
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Februar 9, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Cicero preist den Menschen als Gemeinschaftswesen. Der Mensch bildet mit anderen Menschen eine Gesellschaft, nicht deswegen, weil er sich als einzelner schwach fühlt, sondern weil ihm eine natürliche Geselligkeit angeboren ist. Das Menschengeschlecht ist einfach nicht einzeln lebend oder einzelgängerisch.
Kategorie: Philosophie |
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