
März 20, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Viele Menschen verbinden mit dem Begriff der Demokratie das Versprechen wachsenden materiellen und pekuniären Wohlstandes. Sollte das Wachstum einmal ausbleiben, könnte es um die Demokratie schlecht bestellt sein. Gegen die angebliche Wohlstandsbindung sprechen laut Professor Otfried Höffe drei grundverschiedene Argument: semantisch der Begriff der Demokratie selbst, normativ die Gerechtigkeit und empirisch die Erfahrungen des Alltags.
Kategorie: Politik |
Tags: Bürgergesellschaft, Bürokratie, Chancengerechtigkeit, Demokratie, direkte Demokratie, Finanzkrise, Freiheitsrechte, Gefährdung der Demokratie, Gerechtigkeit, Herrschaft, Imperialismus der Politik, John Rawls, Otfried Höffe, Parteien, Philosophie, Politische Philosophie, Staat, Volk, Wirtschaftskrise, Wohlstand |
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Februar 9, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Marc Beise stellt in seinem Buch „Die Ausplünderung der Mittelschicht“ die These auf, dass in den Zeiten der Finanzkrise und den daraus resultierenden stetig wachsenden Geldproblemen des Staates, die Mittelschicht immer mehr abgezockt und wird. Sein Buch ist ein Hilferuf aus der Mitte der Gesellschaft und ein Plädoyer für eine andere Politik in Deutschland, die die Eigenverantwortung der Bürger fördert und belohnt.
Kategorie: Buchrezensionen |
Tags: Bürger, Demokratie, Deutschland - falsch regiert, Die Ausplünderung der Mittelschicht, Eigenverantwortung, Finanzkrise, Freiheit, Gesellschaft, Innovationskraft, Kapitalismus, Marc Beise, Marktwirtschaft, Mittelschicht, Nation, Neoliberalismus, Normen, Politik, Radikalisierung, Rechtsstaat, Rettungsschirm, Staat, Süddeutsche Zeitung, Volksparteien, Wirtschaft, wirtschaftliche Dynamik, Wirtschaftskraft |
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Dezember 15, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Der Soziologe Amitai Etzioni, der in den Vereinigten Staaten von Amerika, zum weltweit bekanntesten Vertreter des Kommunitarismus aufstieg, hat in seiner Heimatstadt Köln einen der bedeutendsten und mit 50.000 Euro am höchsten dotierten Wissenschaftspreis entgegengenommen, den Meister-Eckhart-Preis. Amitai Etzioni hat die Klage der Zionisten über die Monadenhaftigkeit der modernen Existenz und die Atomisierung der Gesellschaft von ihrem kulturkritischen Ansatz entfesselt.
Kategorie: Soziologie |
Tags: Amitai Etzioni, Axel Honneth, Diskurs, Finanzkrise, Freiheit, Gemeinschaft, Gemeinwohl, Gesellschaft, Globalisierung, Identität, Jürgen Habermas, Kommunitarismus, Martin Buber, Meister-Eckhart-Preis, moralischer Dialog, Weltgemeinschaft |
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November 25, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Wirtschaftsforscher und Politiker sind sich einig, dass die Finanzkrise noch nicht bewältigt ist. Um die drohende Kreditklemme abzuwenden, müsse der deutsche Staat Banken verstaatlichen, forderte der Chef des Ifo-Instituts auf dem „Führungstreffen Wirtschaft“ der Süddeutschen Zeitung. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist sich dem Ernst der aktuellen Lage voll bewusst: „Die Krise wird die Welt [...]
Kategorie: Politik, Wirtschaft |
Tags: Banken, Bankverstaatlichung, Finanzkrise, Hans-Werner Sinn, Kreditklemme, Staat |
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November 6, 2009 | veröffentlicht von
hkl
In seinem Hauptwerk „Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“, das 1936 erschien stellte Keynes unter anderen folgende Thesen auf: In einer Geldwirtschaft halten die Menschen immer einen Teil ihres Vermögens liquide ihren privaten Kassen. Seiner Ansicht brauchen sie das Geld zum Teil, um ihre laufenden Transaktionen zu bezahlen, zum Teil aus Ängstlichkeit vor noch schlechteren Zeiten und um damit zu spekulieren. Diese Bevorzugung der flüssigen Mittel kann in bestimmten Zeiten so groß werden, dass sie die Konjunktur ins Stottern oder sogar zum Erlahmen bringt.
Kategorie: Wirtschaft |
Tags: Allgemeine Theorie der Beschäftigung des Zinses und des Geldes, Finanzkrise, Geldwirtschaft, John Maynard Keynes, Staatseingriffe bei Wirtschaftskrisen, Weltgeld Bancor |
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Oktober 6, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Arbeiten, ohne dafür Steuern zu zahlen, ist in Deutschland zum Volkssport geworden. Etwa 20 Prozent der Deutschen gehen irgendeiner Form der Schwarzarbeit nach. Fast jeder dritte Deutsche beschäftigt Schwarzarbeiter und gibt im Jahr dafür etwa 1.000 Euro aus. Außerdem hat das Institut der deutschen Wirtschaft herausgefunden, dass rund vier Millionen Haushalte in Deutschland eine Hilfe beschäftigen, die in 95 Prozent der Fälle schwarzarbeiten.
Kategorie: Wirtschaft |
Tags: Arbeitslosigkeit, Bundesfinanzdirektion, Dominik Enste, Drogenhandel, Finanzkrise, Friedrich Schneider, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Konsum, Kurzarbeit, Liechtenstein, Menschenhandel, Rezession, Schattenwirtschaft, Schmuggel, Schwarzarbeit, Schwarzarbeiter, Steuermoral, Überstunden, Untergrundwirtschaft, verbotene Glücksspiele, Weltwirtschaftskrise, Wirtschaftskrise |
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