Eigene Voraussagen über das Glück sind fehlerhaft

Der amerikanische Psychologe Daniel Gilbert interessierte sich in seinem Berufsleben besonders für die häufigen Fehler und Ausfälle, die vom menschlichen Gehirn verursacht werden, wenn es ein sehr schnelles Bild der Realität liefern soll. Er ist davon überzeugt, dass der Mensch bei der Vorausschau dieselben voraussagbaren Fehler macht wie beim Sehen selbst. Daniel Gilbert glaubt, dass [...]

Jeder Mensch hat die Veranlagung zur Empathie

Für den niederländischen Zoologen und Verhaltensforscher Frans de Waal sind die Menschen nicht nur egoistische und gierige Wesen, auch wenn ihr Verhalten meistens diesen Eindruck erweckt. Ein Individuum kann durchaus mit einem anderen mitfühlen und sich in seine Emotionen hineinversetzen. Da Frans de Waal die Menschen als Tiere betrachtet, darf man seiner Meinung nach auch [...]

Mit "Cantos" ging Ezra Pound in die Weltliteratur ein

Der Dichter Ezra Pound gehörte zu den einflussreichsten amerikanischen Lyrikern des vergangenen Jahrhunderts. Seine größte Schöpfung ist das Langgedicht „Cantos“, das in den Jahren 1915 bis 1959 entstand und zur Weltliteratur gezählt wird. Ezra Pound war aber nicht nur Lyriker, er war gleichzeitig Übersetzer, Verleger und Literaturtheoretiker.

Das ganzheitliche Denken Carl Friedrich von Weizäckers

Wenn Carl Friedrich von Weizsäcker in den physikalischen Gesetzmäßigkeiten einen Abglanz Gottes zu erkennen glaubte, bewegte er sich bei seiner Erforschung der Natur ganz in der Tradition eines Johannes Keplers oder Werner Heisenbergs. Carl Friedrich von Weizsäcker war auf der Suche nach einer Einheit von Physik und Metaphysik und wollte die physikalische mit der religiösen Welterklärung versöhnen. Alle natürlichen Gesetzmäßigkeiten lassen sich hypothetisch auf physikalische reduzieren. Die physikalischen Gesetze formulieren dabei die Bedingungen der Möglichkeit objektivierender Erfahrungen. Die Zeit nimmt dabei eine zentrale Stellung ein.

Die Kooperation ist die Triebfeder der Evolution

Der österreichische Biomathematiker Martin Nowak von der Harvard University hat zusammen mit dem Wissenschaftsjournalisten Roger Highfield in dem Buch „Supercooperators“ dargelegt, dass Zusammenarbeit in der Natur allgegenwärtig ist, nicht nur bei den Menschen, sondern auch bei den Tieren, den Pflanzen, den Mikroben und sogar bei den Urmolekülen des Lebens. Martin Nowak schreibt: „Kooperation ist die Triebfeder der Evolution – ohne sie wäre die Erde nie über eine Ursuppe voller RNA-Moleküle hinausgekommen.“ Diese Botschaft ist schon seit langem in der Philosophie, der Religion und der Dichtkunst bekannt. Sie heißt: sei edel, hilfreich und gut.