Aristoteles macht aus der Ökonomie eine Wissenschaft

Aristoteles gebührt das Verdienst der Ökonomie (oikonomia) ihren Namen gegeben und als eigenständige Wissenschaftsdisziplin begründet zu haben. Dennoch muss man feststellen dem Homo politicus dem Homo oeconomicus überordnete. In allen seinen Schriften, seinen sie über Ethik, Politik oder Ökonomie, fasst er die Einzeldisziplinen als Teile einer praktischen Philosophie auf, die sich immer wieder mit der Frage nach dem guten Leben beschäftigt. Er sucht die Wurzel des Glücks der Menschen und die bestmögliche Ordnung eines Gemeinwesens. Seine ökonomischen Ideen fanden Eingang in die drei Bände zur „Hauswirtschaft“. Im ersten Buch geht es um die Herrschaftsstrukturen im Haus, wie sie zwischen Mann und Frau, Herrn und Sklaven sowie Vater und Kindern herrschen.

Richard Koch propagiert das 80/20-Prinzip

Das 80/20-Prinzip sollte nach Richard Koch von allen intelligenten Menschen, von jeder Organisation sowie von jeder sozialen Gruppierung und Gesellschaftsform genutzt werden, da es Einzelnen und Gruppen helfen kann, mit viel weniger Anstrengung viel mehr zu erreichen. Das 80/20-Prinzip kann die Effektivität und das Glück des Einzelnen steigern. Außerdem kann es die Rentabilität von Wirtschaftsunternehmen und die Effektivität jeder Organisation erhöhen. Das 80/20-Prinzip bedeutet, dass 80 Prozent dessen, was der Mensch in seiner Arbeit erreicht, auf 20 Prozent der aufgewandten Zeit zurückgeht.

James Tobin entwickelt die Portfolio-Theorie

James Tobin gilt als Vater der neokeynesianischen Konjunkturtheorie. Der Ökonom forschte auch auf dem Gebiet der Geldtheorie und beschäftigte sich dort besonders mit den Auswirkungen der Staatsverschuldung. 1981 erhielt der den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Analyse finanzieller Märkte und deren Zusammenhang mit Beschäftigung, Produktion und Preisentwicklung.