
Januar 10, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für den dänischen Familientherapeuten Jesper Juul kommt es vor allem darauf an, dass die Menschen Verantwortung für ihr eigenen Leben übernehmen, dass sie mit dem weitergehen, was sie von ihren Eltern bekommen haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es gut oder schlecht war oder beides, der Mensch ist für den Rest seines Lebens dafür verantwortlich. Jesper Juul sagt: „Vielleicht waren meine Eltern furchtbar, vielleicht ist mein Leben furchtbar, ich bin trotzdem dafür verantwortlich.“ Eine strenge oder weniger strenge Erziehung ist für Jesper Juul weder besser noch schlechter. Familien können ihr Leben ohne die alten Tabus gestalten, aber dann werden neue entstehen. Jede Generation muss seine eigene Identität finden.
Kategorie: Psychologie |
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Dezember 6, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Der französische Philosoph Alain erkannte, dass der Schriftsteller Stendhal ganz und gar kein Bürger im üblichen Sinne war. Er schrieb: „Die Tyrannen, ob groß oder klein, fürchten dieses skandalöse Beispiel eines Mannes großen Stils, der vor nichts Respekt hat.“ Laut Alain nahm Stendhal die Götter der Politik nicht ernst, ob sie nun Staat oder Vaterland hießen. Er machte sich über die Macht lustig und verlachte die Wichtigtuer. Seine Götter waren der Mut, die Ehre, die Liebe und die Freundschaft. Alain hält Stendhal für einen Republikaner der gefährlichsten Art.
Kategorie: Literatur |
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November 3, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Frederick Forsyth gelang mit seinem Roman „Der Schakal“ vor rund vierzig Jahren der schriftstellerische Durchbruch. In dem Buch geht es um ein geplantes Attentat auf den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle. In den vier Jahrzehnten hat er dreizehn Romane geschrieben, die 70 Millionen Käufer fanden. Die Politthriller von Frederick Forsyth zeichnen sich durch ein hohes Maß an Einfallsreichtum und Phantasie aus. Der Bestsellerautor ist einer, der genau hinschaut und zuhört und penibel recherchiert, bevor er einen neuen Roman beginnt. Manchmal vergleicht er sein Schreiben mit der Arbeit eines Journalisten oder Reporters.
Kategorie: Literatur |
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April 1, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Das „Veblen-Theorem“ besagt, dass reiche Leute teure Güter nicht wegen ihres Gebrauchswert schätzen, sondern vor allem deswegen, weil Ärmere sie nicht bezahlen können. Entgegen der Lehrbuchweisheit steigt also die Nachfrage nach solchen Gütern mit dem Preis. Das wissenschaftliches Hauptwerk von Thorstein Veblen wurde 1898 veröffentlicht und trägt den Titel „Why is Economics Not An Evolutionary Science?“.
Kategorie: Wirtschaft |
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März 7, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Die Uraufführung von Berthold Brechts Theaterstück „Trommeln in der Nacht“ fand am 29. September in den Münchner Kammerspielen statt. Der bedeutende Kritiker Herbert Ihering war von der Aufführung begeistert und schrieb: „Der vierundzwanzigjährige Dichter Bert Brecht hat über Nacht das dichterische Antlitz Deutschlands verändert“, und verlieh ihm den bedeutenden Kleist-Preis.
Kategorie: Literatur |
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