
Dezember 18, 2012 | veröffentlicht von
Hans Klumbies
Der deutsche Journalist und ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens Peter Scholl-Latour behauptet, dass es den sogenannten Arabischen Frühling überhaupt nicht gegeben hat. Denn er hat nach seiner Meinung ja nirgends positive Auswirkungen gezeigt. Er nennt ein Beispiel: „Selbst Tunesien, wo die größten Hoffnungen lagen, gleitet in Unruhen ab.“ Der Arabische Frühling war für Peter Scholl-Latour [...]
Kategorie: Politik |
Noch kein Kommentar »

September 29, 2012 | veröffentlicht von
Hans Klumbies
Eine Lebensordnung des Naturalismus konnte nach der Auffassung von Rudolf Eucken nicht eher entstehen und sich in voller Klarheit zeigen, bevor das Bild der Natur alle Zutat seelischen Lebens verbannte. Zum Hauptziel der Forschung wird, seit dem Beginn der Neuzeit, die Natur in ihrer reinen Tatsächlichkeit zu erfassen. Alle innere Eigenschaft und seelenartiges Streben wird [...]
Kategorie: Philosophie |
Noch kein Kommentar »

September 9, 2012 | veröffentlicht von
Hans Klumbies
Wir leben in einer Zeit, in der Männer und Frauen zwar nicht gleich, aber doch gleichermaßen frei sind, ihr fundamental unterschiedliches Wesen zum Ausdruck zu bringen. Die Frauen der westlichen Welt haben laut Cordelia Fine Empfängnisverhütung, Gleichstellungsgesetze und die ökonomische Freiheit, mehr auf Selbstverwirklichung als auf die Höhe ihres Gehalts zu schauen. Trotzdem unterscheiden sich [...]
Kategorie: Psychologie |
Noch kein Kommentar »

Juni 5, 2012 | veröffentlicht von
Hans Klumbies
Für Max Frisch ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Schauspieler, im Gegensatz zu jedem anderen Künstler, kein anderes Instrument hat als sich selbst, seine eigene leibliche Persönlichkeit. Auch die Maler, die Bildhauer, die Schriftsteller und die Musiker sind eitel. Aber in einer Gesellschaft treten sie immer ohne ihre Werkzeuge auf, das heißt sie kommen ohne Palette, ohne Meißel, ohne Computer und ohne Kontrabass. Der Schauspieler dagegen, ob er will oder nicht, kann sein Instrument nicht zu Hause lassen. Max Frisch schreibt: „So kommt der Schauspieler, wenn nicht gerade ein Haus einstürzt, nie ganz aus seiner Begabung heraus; das ist sein Fluch, sein Gehäuse, seine besondere Wirkung, die verblüfft und später langweilt, je mehr er nämlich, kraft seiner immer gegenwärtigen Mittel, die Gesellschaft dominiert.“
Kategorie: Literatur |
Noch kein Kommentar »

März 16, 2012 | veröffentlicht von
Hans Klumbies
Karl Abraham beschäftigt sich in vielen seiner Schriften mit der Sexualität des Kindes und des Erwachsenen. Er versuchte dabei Sigmund Freuds Konzept der alles dominierenden Libido zu verifizieren. In seinen beiden Studien „Über Ejakulatio praecox“ von 1917 und „Äußerungsformen des weiblichen Kastrationskomplexes“ von 1921 geht es ihm darum, die Psychogenese von männlicher Impotenz und weiblicher Frigidität aufzuklären. Er kommt zu dem Schluss, dass der impotente Mann einen Sexualmodus aufweist, der zumindest teilweise das Urinieren kopiert. Der Same fließt bei ihm ohne konvulsivische Zuckungen aus, ähnlich wie beim Harnstrahl. Karl Abraham diagnostiziert bei Männern, die von Ejakulatio praecox betroffen sind, Furcht und Feindseligkeit gegenüber der Frau.
Kategorie: Psychologie |
Noch kein Kommentar »