Zum Tod des Literaturnobelpreisträgers José Saramago

Der portugiesische Literaturnobelpreisträger José Saramago ist am 18. Juni 2010 auf Lanzarote gestorben. Er war einer der letzten großen politischen Schriftsteller von Weltrang. In seinen Bücher, wie zum Beispiel in seinem Roman „Alle Namen“ stellt er allerdings auch immer wieder philosophische Fragen, die eine Antwort darauf suchen, woher der Mensch kommt, wohin er geht und ob sein Leben einer Grundstruktur folgt. Er will herausfinden, ob das Leben einen Sinn hat. Sein Fazit lautet, dass das Elend auf der Welt und der Tod sinnlos sind.

Peter Lausters Wege zur erfüllten Liebe

Für Peter Lauster entfaltet sich in der Liebe die Lebendigkeit in ihrer höchsten Intensität. Liebe ist konzentriertes, intensives Leben. Das Leben eines Menschen erfüllt sich, wenn er liebt. Wer nach Glück strebt und seinem Leben einen Sinn geben möchte, kommt an der Liebe nicht vorbei. Alles Streben, alle Erfolge, riesiger Reichtum, jede Macht sind laut Lauster sinnlos, wenn die Liebe fehlt. Das gute ist, dass die Liebe jedem Menschen offen steht.

Viktor Frankl: “Der Mensch sucht einen Sinn im Leben”

Viktor Frankl definiert den Menschen als ein Wesen, das letztlich und eigentlich auf der Suche nach Sinn ist. Der Mensch ist seiner Meinung nach schon immer auf etwas ausgerichtet, das nicht wieder er selbst ist, sei es eben ein Sinn, den er erfüllt, oder auf einen anderen Menschen, der ihm begegnet. Die Essenz der menschlichen Existenz ist die Transzendenz ihrer selbst.

Liebe ist der einzige Weg in das Licht des Glücks

Für Peter Lauster ist Liebe lebensnotwendig, denn fehlende Liebe macht krank und führt zum Tod. Ein kleines Kind, das ohne Liebe aufwächst, erkrankt am Hospitalismus, das heißt, es bekommt schwerste psychosomatische Schäden. Im schlimmsten Fall tritt der Tod ein. Ein erwachsener Mensch kann dagegen auf die Liebe seiner Mitmenschen verzichten, sofern er als Kleinkind keine [...]