Götz Werner fordert 1000 Euro als Grundeinkommen

Der Milliardär Götz Werner verlangt für jeden Deutschen, vom Baby bis zum Greis, ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.000 Euro. Der Gründer der Drogeriekette „dm“ sagt. „Die 1.000 Euro im Monat sind eine Größenordnung, um menschenwürdig in der Gesellschaft leben zu können.“ Er betrachtet den Betrag als eine soziale Flatrate, die für eine wesentliche Entlastung der Sozialbürokratie sorgen würde. Die 1.000 Euro versteht Götz Werner als Basis. Der Betrag wird entsprechend erhöht, wenn jemand Ansprüche auf Kindergeld, Rente oder andere Sozialleistungen hat. Den Einwand, dass ein solches Projekt unbezahlbar wäre, lässt Götz Werner nicht gelten.

Die natürlichen Grenzen der Wirtschaft

Das neoklassische Marktgleichgewicht kommt laut Nicholas Georgescu-Roegen nämlich nur unter der fantastischen Annahme zustande, dass die Marktteilnehmer ihren Lebensunterhalt bereits haben. Wenn die Menschen aber nicht wie in der Theorie zwischen Arbeit und Freizeit, sondern zwischen Arbeit und Verhungern wählen müssen, sieht das Bild ganz anders aus. Ende der siebziger Jahre veröffentlichte Nicholas Georgescu-Roegen sein Hauptwerk „Das Entropiegesetz und der Wirtschaftsprozess“. Er stellte darin die Ökonomie als eine Verlängerung der Biologie dar.