Die wohltuende Wirkung von Heilkräuter und Früchten

Der Förster Walter Mooslechner kennt die kulinarischen Schätze der Natur der Alpen seit seiner Kindheit im Großarltal. In seinem Buch

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Die Verantwortung des Menschen für seine Umwelt

Biologisch gesehen ist der Mensch für Frank Fraser-Darling ein Aristokrat. Denn er herrscht über die Tiere, die Pflanzen und selbst über die Landschaften der Erde. Deshalb ist der Mensch privilegiert. Ökologisch betrachtet steht er auch an der Spitze der Nahrungskette. Frank Fraser-Darling glaubt, dass Aristokratie kein vom Menschen ersonnener Begriff ist, sondern ein beobachtbares Phänomen. Und dennoch ist das aristokratische Ideal ein Konzept des menschlichen Geistes, und zwar ein sehr altes und sehr schönes und ein potentieller ökologischer Faktor von großer Bedeutung für unseren Planeten. Fast in jeder Menschenrasse hat es dieses Ideal gegeben. Frank Fraser-Darling schreibt: „Kurz gesagt, drückt sich das Ideal in dem Satz aus, dass der Aristokrat der Diener seines Volkes ist.“

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Pierre Belon teilt die Vögel in sechs Gruppen ein

Pierre Belon war an der gesamten Naturkunde interessiert, doch seine bedeutendsten Leistungen vollbrachte er auf dem Gebiet der Anatomie der Wirbeltiere. Er begründete die Wissenschaft der vergleichenden Anatomie und Embryologie. Pierre Belon wurde 1517 in einem kleinen Dorf bei Le Mans in Nordwestfrankreich geboren und wurde dort zum Apotheker ausgebildet. Ein Sponsor ermöglichte ihm ein Studium in Deutschland bei dem Botaniker Valerius Cordus. 1546 reiste der 29-jährige Pierre Belon mit einer Delegation des französischen Königs Franz I. nach Konstantinopel. Seine Reise dauerte drei Jahre und führte ihn durch Italien, Griechenland, Kleinasien, Palästina, Arabien und Ägypten.

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Der römische Naturphilosoph Plinius der Ältere

Plinius der Ältere war ein römischer Naturphilosoph und ist vor allem als Verfasser des Werks „Naturalis historia“ berühmt geworden, in dem er auf enzyklopädische Weise alle Erscheinungen der Natur im Überblick darstellt. Plinius wurde im Jahr 23 in Como in Norditalien geboren. Seine Ausbildung erhielt er zuerst von einem Privatlehrer in Rom, später ging er bei den Rhetorikern Arellius Fuscus und Remmius Palaemon in die Schule. Er war ein Anhänger der Stoiker und verehrte die Logik, die Naturphilosophie und die Ethik. Er strebte eine tugendhafte Führung des Lebens an, die sich mit den natürlichen Gesetzen der Natur in Harmonie befinden sollte. Um dieses Ziel zu erreichen, musste er zuerst einmal das Wesen der Natur verstehen.

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Georg Wilhelm Steller erforschte arktische Regionen

Georg Wilhelm Steller war nicht nur Botaniker, sondern auch Arzt und der Entdecker, dem die Naturwissenschaft die ersten Berichte über die Natur der arktischen Regionen verdankt. Die Erforschung des Nordpazifiks diente zu jener Zeit nicht nur wissenschaftlichen Zwecken, sonder es standen auch verschiedene politische, militärische und wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Bei diesen frühen Expeditionen spielte Russland eine führende Rolle. Zar Peter der Große und seine Nachfolger gaben viel Geld für die Erforschung Sibiriens aus.

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Die wichtigsten Naturwissenschaftler im Porträt

In seinem Buch „Die wichtigsten Naturwissenschaftler im Porträt“ stellt Fritz Klein große Denker vor, die aus einem anderen Blickwinkel das Sehen der nachfolgenden Generationen von Naturwissenschaftlern neu prägten. Die Porträts sind chronologisch erfasst und beginnen bei den milesischen Naturphilosophen Thales von Milet, Anaximandros und Anaximenes. Sie enden bei Paul Ehrlich, Heinrich Rudolf Hertz und Max Planck. Fritz Klein ist emeritierter Professor für Wissenschaftsgeschichte. Er leitete bis zum Jahr 2000 in Marburg das in Deutschland einzigartige Institut für Geschichte der Pharmazie.

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Der Universalnaturwissenschaftler Georges Cuvier

Der Naturwissenschaftler Georges Cuvier schuf mit seinen Werken die Grundlagen der vergleichenden Anatomie und der Paläontologie der Wirbeltiere als wissenschaftliche Disziplinen. Er untersuchte, sezierte und zeichnete fast alle damals bekannten Arten der Fauna. Außerdem erforschte er die Vielfalt der fossilen Knochen, die in verschiedenen Erdschichten entdeckt wurden, und wies nach, dass sie zu ausgestorbenen Tierarten gehörten.

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Jean-Baptiste Lamarck prägt den Begriff der Biologie

Jean-Baptiste Lamarck revolutionierte das Wissen über die wirbellosen Tiere. Nach sorgfältigen Forschungen konnte er die Wirbellosen in die sieben Klassen untereilen, die heute noch benutzt werden. Der Naturforscher betonte die Zusammenhänge zwischen allen Organismen und stellte übereinstimmende Strukturen fest, die von gemeinsamen Vorfahren abstammten. Für Lamarck entwickelte sich das Leben von der einfachsten Struktur hin zu wachsender Komplexität. Er widersprach damit der damaligen Lehrmeinung, die annahm, dass sich niedere Tiere durch einen Degenerationsprozess entwickeln.

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John Ray beschreibt 18.000 Pflanzen

Die Gelehrsamkeit aus Büchern überzeugte den Naturkundler John Ray nicht. Er wollte die Dinge der Natur selbst untersuchen. Sein besonderes Interesse galt dabei den Pflanzen. Er war davon überzeugt, dass die Vielfalt der Natur kein bloßes Ergebnis des Zufalls sein kann. John Ray wirkte als Lehrer am Trinity College, wobei er nebenbei naturwissenschaftliche Studien treiben konnte und einen kleinen botanischen Garten einrichtete. 1660 veröffentlichte er das Buch „The Catalogue of Cambridge Plants“, in dem er 670 Arten der heimischen Pflanzenwelt beschrieb.

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Die Ursprünge der modernen Verhaltensforschung

Der Schweizer Conrad Gessner gilt als der bedeutendste Zoologe und Universalgelehrte seit der Antike. Der Wissenschaftler war nicht nur Zoologe, sondern auch Botaniker, Arzt, Mineraloge, Paläontologe, Sprachforscher und Theologe. Daneben ist er durch seine Tierbeschreibungen einer der Begründer der modernen Verhaltensforschung geworden.

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