
Juni 28, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Alle gesellschaftlichen Strukturen sind laut Immanuel Kant auf eine Ordnung angewiesen, die nach Regeln funktioniert. Die Bedeutung dieser Regeln wird erst sichtbar, wenn in einem Staat beispielsweise das Gerichtswesen nicht mehr funktioniert und die Gesellschaft im Chaos versinkt. Unordnung erzeugt Anarchie und Konfusion, die bis zur individuellen und kollektiven Hölle führen kann. Die postmodernen westlichen Gesellschaften haben diese Gefahr erkannt und haben Verfassungen und Rechtsordnungen geschaffen, die auf den Leistungen des erkennenden und gemäß seinem freien Willen handelnden Bürger aufbauen.
Kategorie: Soziologie |
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März 29, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Herta Müller schreibt Sätze, die ihre Leser zwingen, die Luft anzuhalten. Sie beschreibt in ihren Büchern eine Welt, in der die Diktatur herrscht und in der die Menschen von der Demokratie träumen. Weltberühmt wurde die Schriftstellerin, als ihr 2009 der Literaturnobelpreis verliehen wurde. Dennoch blieb die aufrechte Frau bescheiden und sagte: „Ich werde mich doch jetzt nicht ändern, nur weil ich den Nobelpreis bekommen habe!“ Ihr ganzes Werk ist ein andauernder Kampf gegen Täuschungen. Sie wehrt sich mit ihren Werken gegen die Verdrehungen der Wahrheit und gegen die politischen Unterdrückungen, die das Leben eines Menschen zur Hölle machen können.
Kategorie: Literatur |
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Februar 8, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Der griechische Philosoph Platon zählt zu den Kardialtugenden Weisheit, Tapferkeit, Besonnenheit und Gerechtigkeit. Der Scholastiker Thomas von Aquin fügte ihnen noch drei weitere hinzu: die Liebe, den Glauben und die Hoffnung. Diesen sieben fundamentalen Tugenden stehen die so genannten sieben Todsünden gegenüber. Sie heißen Wut, Neid, Hochmut, Geiz, Völlerei, Wollust und Trägheit des Herzens.
Kategorie: Soziologie |
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