Übergewicht sorgt für Bluthochdruck oder Diabetes

Insgesamt 75 Prozent aller Männer und 59 Prozent aller Frauen in Deutschland sind zu dick. Sie leiden an Übergewicht oder an Adipositas, der so genannten Fettsucht. In diesen Fällen macht Essen krank. Übergewicht steigert die Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken, sowie das Risiko mit dem Herzen und dem Kreislauf gesundheitliche Probleme zu bekommen. In Deutschland haben sich das Dicksein und die Diabetes inzwischen zu regelrechten Volkskrankheiten entwickelt. In keinem anderen Land in Europa leben soviel Dicke und Diabetiker wie hierzulande. Dafür verantwortlich ist vor allem der unsportliche Lebensstil der Deutschen. Zahlreiche Betroffene unterschätzen allerdings von immer die Gefahren des Übergewichts.

Gesprächstherapie hilft bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind eine der häufigsten Krankheiten in Industrienationen. Etwa 70 Prozent aller Europäer haben mindestens einmal im Jahr akute Probleme mit ihrem Rücken. In den meisten Fällen ist dafür die Lendenwirbelsäule betroffen. Keine andere Krankheit ist für so viele Krankschreibungen, Arbeitsausfälle und medizinische Kosten verantwortlich. Ärzte der Universitäten Warwick und Oxford haben dieser Pein nun den Kampf angesagt.

Reiche Araber lassen sich in Bayern operieren

Der Gesundheitsminister von Bayern, Markus Söder, will den Gesundheitssektor im Freistaat verstärkt fördern. Für den Politiker ist die Brache der kommende Wachstumsmagnet. Laut Söder liege sie bei der Zahl der Beschäftigten und des Umsatzes schon vor den bayerischen Autobauern. Der Minister freut sich: „Noch dazu ist sie globalisierungsfest und rezessionssicher.“ Der Gesundheitspolitiker Markus Söder möchte am liebsten den Freistaat Bayern in ein Wellnessland verwandeln. Mit dem Werbespruch „State of Health“ sollen Besucher aus der ganzen Welt nach Bayern gelockt werden.

Die Zukunft auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Früher war es einfacher, einen Arbeitsplatz zu suchen und auszuüben, weil das Prinzip galt: was ich lerne bin ich und werde es auch bleiben. „Heute ist nicht mehr klar, was man einmal machen wird“, sagt Claudia Eckstaller, Professorin für Betriebswirtschaft an der Hochschule München. Die Expertin für Personalwesen ist davon überzeugt, dass es in der Zukunft wichtiger werden wird, sich auf die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu konzentrieren, statt sich auf einen bestimmten Arbeitsplatz vorzubereiten. Junge Menschen sollten sich schon früh darüber Gedanken machen, auf welchen Gebieten sie ihre Stärken und Schwächen haben.