
September 30, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Der Physiker und Publizist Ulrich Schnabel hat nichts gegen eine kleine Ablenkung am Arbeitsplatz, die zugleich entspannend und sogar die Kreativität fördern kann. Entscheidend ist seiner Meinung allerdings, ob ein Angestellter solche Pausen bewusst in seinen Arbeitsalltag einstreut oder sich zum Beispiel von Computerspielen fremdbestimmen lässt. In diesem Beispiel geht es nicht nur um die [...]
Kategorie: Psychologie |
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September 26, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Nach Ulrich Schnabel leben die Menschen der Gegenwart in einer Epoche der rasant zunehmenden Aufmerksamkeitsstörungen. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat herausgefunden, dass fast 70 Prozent der Bundesbürger die ständige Hektik und Unruhe als den größten Stressauslöser betrachten. Die Menschen fühlen sich ständig getrieben, nicht nur in Deutschland. In ganz Europa sind es etwa 50 Prozent, die darüber klagen, dass sie mindestens in der Hälfte ihrer Zeit sehr schnell arbeiten müssten. Und es sieht nicht so aus, als wäre Besserung in Sicht. Ulrich Schnabel schreibt: „Und bei jeder Studie klagen mehr Menschen über ein zu hohes Arbeitstempo und eng gesetzte Termine.“ Ulrich Schnabel studierte Physik und Publizistik und arbeitet als Wissenschaftsredakteur der Wochenzeitung „DIE WELT“.
Kategorie: Philosophie |
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September 2, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Für Tony Judt muss unter all den konkurrierenden und nur partiell miteinander zu vereinbarenden Zielen, die von der Politik angestrebt werden, an oberster Stelle der Abbau von Ungleichheit in einer Gesellschaft stehen. Er glaubt, dass bei dauerhafter Ungleichheit alle anderen erstrebenswerten Ziele viel schwerer zu erreichen sind. Die Armen und Benachteiligten der Welt können momentan [...]
Kategorie: Politik |
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August 8, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Unterschiedliche Intelligenzquotienten sind nicht allein für das Fortkommen im Beruf und für das Einkommen eines Menschen verantwortlich. Das ist das Ergebnis der Perry-Vorschulstudie. Dieses Programm existiert seit den sechziger Jahren in Amerika und widmet sich Kindern aus benachteiligten Wohnvierteln. Diese Kinder werden außerhalb der Schule speziell gefördert. Eigentlich wollte man damit ihre intellektuellen Fähigkeiten steigern, [...]
Kategorie: Psychologie |
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Juni 16, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Hilmar Schneider, Direktor für Arbeitsmarktpolitik am Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA), hat einen Megatrend entdeckt: Unternehmerische Risiken werden auf die Arbeitnehmer abgewälzt. Früher war die Arbeitswelt durch klare Hierarchien und Arbeitsanweisungen geregelt. Diese Form löst sich seiner Meinung nach auf. Hilmar Schneider erklärt: „Es wird nicht mehr gefragt, was zu tun ist, es wird nur das Ergebnis vorgegeben. Wie das zu erreichen ist, bleibt dem Arbeitnehmer überlassen.“ Für die Beschäftigten bedeutet dies, dass sie das Risiko zu scheitern, mit nach Hause nehmen. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verwischt. Da nicht jeder mit dieser Autonomie umgehen kann, fühlen sich viele Menschen von diesem Trend überfordert, da niemand sieben Tage die Woche auf Dauer arbeiten kann. Aber es gibt auch Personen, die diesen Zustand als Bereicherung empfinden.
Kategorie: Wirtschaft |
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