Warum der Staat in die Wirtschaft eingreifen soll

Wohlfahrt war für den Ökonomen Pigou vor allem ökonomische Wohlfahrt, die sich am Sozialprodukt messen lässt. Um die Wohlfahrt in der Gesellschaft zu mehren, wollte Pigou eine andere Verteilung des Einkommens. Er war der Meinung, dass es gut sei die Reichen zu besteuern und das Geld den Armen zu geben, da ein Reicher aus seinem Einkommen einen geringeren Nutzen ziehe als ein Armer. Deshalb werden die Reichen unter der Steuer auch nicht stark leiden.

Die Arbeitslosigkeit kann in Deutschland jeden treffen

Günter Ogger erscheint der Niedergang der Arbeiterklasse harmlos im Vergleich mit dem Drama, in dem die rund 18 Millionen Angestellten die Hauptrolle spielen. Der Autor geht davon aus, dass die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes Deutschland gründlicher verändern wird als die Wiedervereinigung.

Alle Bürger sollten ein Grundeinkommen erhalten

Professor Thomas Straubhaar, der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), fordert ein Grundeinkommen für alle, vom Säugling bis zum Greis, das der Staat aus Steuereinnahmen bezahlen soll. Der Ökonom ist davon überzeugt, dass Deutschland einen Systemwechsel hin zu einer steuerfinanzierten Grundsicherung für alle braucht, das in ein bedingungsloses Grundeinkommen mündet.

Susan Pinker: “Das 21. Jahrhundert gehört den Frauen”

Die Psychologin und Bestsellerautorin Susan Pinker macht sich Sorgen um die Männer von morgen. Unter ihnen werden sich ihrer Meinung nach viele Verlierer befinden. Schon jetzt gibt es deutlich mehr auffällige Jungen als Mädchen – Jungen leiden häufiger unter Konzentrations- und Lernschwächen sowie der Unfähigkeit im sozialen Umgang mit anderen Menschen.

Der Börsenkrach von 1929

Der 24. Oktober 1929 ging in Amerika als der schwarze Donnerstag, in Europa mit einem Tag Verspätung als der schwarze Freitag in die Börsengeschichte ein. Mit einer Lawine von Verkaufsaufträgen von Aktien begann ein dreijähriger Kursverfall am New Yorker Aktienmarkt und eine schwere Wirtschaftsdepression. Am Dienstag, den 29. Oktober 1929 war der Höhepunkt bei den [...]

Schwarzarbeit – Liechtenstein des kleinen Mannes

Arbeiten, ohne dafür Steuern zu zahlen, ist in Deutschland zum Volkssport geworden. Etwa 20 Prozent der Deutschen gehen irgendeiner Form der Schwarzarbeit nach. Fast jeder dritte Deutsche beschäftigt Schwarzarbeiter und gibt im Jahr dafür etwa 1.000 Euro aus. Außerdem hat das Institut der deutschen Wirtschaft herausgefunden, dass rund vier Millionen Haushalte in Deutschland eine Hilfe beschäftigen, die in 95 Prozent der Fälle schwarzarbeiten.