
August 10, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch schreibt 1947 in seinem Tagebuch folgendes über die Lyriker: „Die Poeten, wenn sie Poesie machen, die hinter ihrem und unserem Bewusstsein zurückbleibt, sperrt man nur darum nicht ein, weil der Schaden, den sie anrichten, nur sie selbst trifft.“ Aber kein bewusster Zeitgenosse nimmt sie dann mehr ernst. Für Max Frisch gibt es im Gegensatz der modernen Lyrik in England und Frankreich, offensichtlich wenig deutsche Gedichte, die nicht schon in ihrer Metaphorik antiquiert sind. Sie klingen seiner Meinung zwar oft großartig, haben aber dennoch meistens keine Sprache. Sie durchdringen nicht sprachlich die Welt, die die Menschen umstellt.
Kategorie: Literatur |
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Juli 31, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für Seneca ist die Grundvoraussetzung eines glücklichen Lebens die sichere Seelenruhe und ein unerschütterliches Vertrauen. Stattdessen suchen leider viele Menschen nach Gründen zur Besorgnis und entfernen sich auf diese Weise immer mehr von ihrem eigentlichen Lebensziel. Je mehr Mühe sie aufwenden, desto mehr stehen sie sich selbst im Weg und gleiten rückwärts. Seneca schreibt: „Wer sein Ziel erreichen will, muss eine einheitliche Marschroute einhalten und nicht hin und her pendeln: denn das hieße nicht zielbewusst wandern, sondern umherirren.“ Oft werden die Menschen sogar von der Wirklichkeit getäuscht. Hier gilt es zu unterscheiden, wenn man sich nicht für das Schlechte anstelle des Guten entscheiden möchte.
Kategorie: Philosophie |
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März 28, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Eine Forschergruppe um Hans Ijzerman von der Universität Amsterdam entwickelte ein Bahnexperiment. Wenn bei einer Haltestelle eines Regionalzugs ein einzelner Mann einstieg, wurde er von einem der Psychologen angerempelt und in 50 Prozent der Fälle beleidigt. Die anderen Wissenschaftler beobachteten genau die Reaktionen der Beleidigten. Danach wurden die Probanden über das Experiment aufgeklärt und mussten ihre Eindrücke in einem Fragebogen schildern. Mit dieser Versuchsanordnung wollten die Psychologen herausfinden, welche Menschen besonders empfindlich auf Demütigungen und Beleidigungen reagieren. So skurril das Experiment auf den ersten Blick erscheint, ist es dennoch wichtig und kann im besten Fall sogar Leben retten.
Kategorie: Psychologie |
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März 16, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Neurotische Menschen leiden laut Alfred Adler an einem Gefühl der Minderwertigkeit. Neurotiker fühlen sich nicht gleichwertig mit anderen Menschen. Sie klagen deshalb über eine Unvollständigkeit, die sowohl physisch wie auch psychisch gemeint sein kann. Der neurotische Mensch leidet immer auch an einem Bewusstsein der Kleinheit und der Unzulänglichkeit. Für Alfred Adler gab es keinen Zweifel daran, dass die Minderwertigkeitsgefühle in der Kindheit des Patienten entstanden sein müssen. Er kam bei seinen Forschungen zu dem Ergebnis, dass Hindernisse in der Entwicklung in der Kindheit am Anfang der neurotischen Seelenentwicklung stehen.
Kategorie: Psychologie |
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Januar 25, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Hans Eysenck gehört zu den meist zitierten Forschern in der Psychologie des 20. Jahrhunderts. Das ist kein Wunder, denn sein wissenschaftliches Werk umfasst mehr als 50 Bücher und über 900 Fachartikel. Vor allem erforschte er die Unterschiede in der Persönlichkeit. Die Grundlage für seine Forschungen legte er schon in seinem ersten Buch „Dimensions of Personality“, in dem er das Konzept von Introvertiertheit und Extrovertiertheit entwickelte.
Kategorie: Psychologie |
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