Die Rolle Deutschlands im Europa der Eurokrise

Für den Journalisten Joachim Käppner, Ressortleiter München bei der Süddeutschen Zeitung, steht Deutschland in der Eurokrise etwas ratlos da. Seiner Meinung nach steht es dort, wo es nach 1945 niemals mehr stehen wollte: als herausragende und dominierende Nation in der Mitte Europas. Joachim Käppner blickt auf das vergangene Jahrhundert zurück und schreibt: „Seine Versuche im [...]

Für Jane Goodall sind Menschenaffen Persönlichkeiten

Die weltberühmte britische Verhaltensforscherin Jane Goodall erinnert sich noch gut an ihre erste Begegnung mit Schimpansen, deren Leben sie seit mehr als einem halben Jahrhundert erforscht. Sie erzählt: „Das war frustrierend: Sie rannten weg, wenn ich mich näherte. Sie hatten ja noch nie einen weißen Affen gesehen.“ Die Fotos von Jane Goodall, die sie zusammen [...]

Wolfgang Hetzer enthüllt die Macht der Finanzmafia

Die Weltwirtschaftskrise ist laut Wolfgang Hetzer kein schicksalhaftes Verhängnis, sondern setzt sich aus den Faktoren politischer Fehlentscheidungen, wirtschaftlicher Inkompetenz und krimineller Energie zusammen. In seinem Buch „Finanzmafia. Wieso Banker und Banditen ohne Strafe davonkommen“ sagt er der übermächtigen Finanzwelt den Kampf an. Hinter dem Begriff einer Krise verstecken sich für den Autor individuelle und kollektive [...]

Erwin W. Straus beschreibt die sexuelle Perversion

Erwin W. Straus lehnt die psychoanalytische Theorie der Perversionen und Neurosen ab, weil diese zu sehr die infantile Triebhaftigkeit in diesen Krankheitsbildern betont. Darin erkannte er den Hauptfehler in Sigmund Freuds Lehre von den sexuellen Partialtrieben. Laut Sigmund Freud gibt es schon im Kinde perverse Triebregungen, die im besten Fall in die genitale Sexualität einmünden und durch Sublimierung ihren pathologischen Gehalt verlieren können. Die Normalität setzt sich dann sozusagen aus einer gedämpften Pathologie zusammen. Das Kind wird willkürlich zu einem kleinen Perversen, der Perverse im Erwachsenenalter zu einem großen Kind.

Daniel Goleman beschreibt den Untergang einer Ehe

Die quälenden Einstellungen einer Dauerkrise in einer Ehe, die häufig emotionale Entgleisungen auslösen, erschweren es den Ehepartnern, die dadurch hervorgerufene Kränkung und Wut wieder zu vergessen und führen im Endeffekt zur Ehescheidung. Der amerikanische Psychologe John Gottman bezeichnet diese Anfälligkeit für häufige emotionale Nöte als Überflutung. Dabei werden überflutete Männer oder Frauen von der Negativität ihres Partners dermaßen überwältigt, dass sie in entsetzlichen Gefühlen versinken, die sie nicht mehr kontrollieren können. Daniel Goleman schreibt: „Wer überflutet ist, kann nicht mehr unverzehrt wahrnehmen oder mit klarem Kopf reagieren; er kann seine Gedanken nicht mehr ordnen und greift auf primitive Reaktionen zurück.“