Ein Porträt des Ökonomen John Maynard Keynes

In seinem Hauptwerk „Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“, das 1936 erschien stellte Keynes unter anderen folgende Thesen auf: In einer Geldwirtschaft halten die Menschen immer einen Teil ihres Vermögens liquide ihren privaten Kassen. Seiner Ansicht brauchen sie das Geld zum Teil, um ihre laufenden Transaktionen zu bezahlen, zum Teil aus Ängstlichkeit vor noch schlechteren Zeiten und um damit zu spekulieren. Diese Bevorzugung der flüssigen Mittel kann in bestimmten Zeiten so groß werden, dass sie die Konjunktur ins Stottern oder sogar zum Erlahmen bringt.