
Mai 27, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
In seiner positiven Einstellung zur Religion unterscheidet sich C.G. Jung deutlich von Sigmund Freud und Alfred Adler, die beide Atheisten waren und sich als Erben und Fortsetzer der Epoche der Aufklärung betrachteten. C.G. Jung dagegen wendete sich in einer eigentümlichen Weise zur Alchemie, der christlichen Gnosis, der Mystik und traditioneller Religiosität sowie dem Aberglauben und der Parapsychologie zu. Schon die Doktorarbeit aus dem Jahre 1902 „Zur Psychologie und Pathologie so genannter okkulter Phänomene“ lässt C.G. Jungs Hinwendung zum Aberglauben und Supranaturalismus erkennen. Er erforschte damals jahrelang eins spiritistisches Medium, das angeblich Botschaften aus dem Jenseits mitteilte, zuletzt aber betrügerischer Machenschaften entlarvt wurde.
Kategorie: Psychologie, Religion |
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Mai 15, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
C.G. Jung schloss sich 1907 mit großem Enthusiasmus der Psychoanalyse Sigmund Freuds an. Seine Vorbildung als Psychiater mit klinischer Erfahrung half ihm dabei, seine Stellung in den nächsten zwei Jahren im Umfeld von Sigmund Freud zu festigen. Er wurde sogar mit ihm zusammen 1909 zu Gastvorlesungen in die USA an die Clark University eingeladen, wo er über die Assoziationsmethode sprach und anschließend mit Ehrendoktorwürde Dr. jur. honoris causa ausgezeichnet wurde.Doch bald kamen unterschiedliche Auffassungen zum Vorschein, die C.G. Jung von der Psychoanalyse weg führten.
Kategorie: Psychologie |
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Mai 12, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Unter einem Charakterzug versteht Alfred Adler das Hervortreten einer bestimmten Ausdrucksform der Seele bei einem Menschen, der sich mit den Aufgaben des Lebens auseinanderzusetzen sucht. Charakter ist demnach ein sozialer Begriff, der nur im Zusammenhang des Menschen mit seiner Umwelt betrachtet werden darf. Der Charakter ist die seelische Stellungnahme eines Menschen seiner Umwelt gegenüber.
Kategorie: Psychologie |
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Januar 14, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Wilhelm Reich ist davon überzeugt, dass es keine neurotischen Symptome ohne Erkrankung des Gesamtcharakters gibt. Für viele Psychoanalytiker stellte die neurotische Symptomatik eine Art Fremdkörper im sonst intakten Seelenleben dar. Wilhelm Reich korrigierte diesen Irrtum wie es vor ihm schon in ähnlicher Weise Alfred Adler getan hatte. Denn eine seelische Erkrankung betrifft immer die Persönlichkeit als Ganzes, weshalb auch die Behandlung beim Psychologen oder Psychoanalytiker dieser Totalität gewidmet sein muss. In seinen theoretischen Überlegungen über den Orgasmus knüpft Wilhelm Reich an Sigmund Freud an. Auch griff er die Gedanken des berühmten Wiener Frauenarztes Rudolf Chrobaks auf, der die Meinung vertrat, dass zur Heilung der Hysterie die wiederholte sexuelle Befriedigung das beste und wirksamste Mittel sei.
Kategorie: Psychologie |
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September 19, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Wenn man die Menschen unvoreingenommen auf ihre Menschenkenntnis hin prüft, so findet man, dass die meisten versagen. Laut Alfred Adler besitzen alle nicht viel Menschenkenntnis. Das hängt mit dem isolierten Leben des einzelnen Menschen zusammen. Heute trifft diese Feststellung noch viel mehr zu als zu den Lebzeiten Alfred Adlers. Die schwerwiegendste Folge dieses Mangels ist der falsche Umgang mit den Mitmenschen, der meist zu einem Versagen im Zusammenleben mit ihnen führt. Und doch liegt für Alfred Adler in den Grundbedingungen des menschlichen Zusammenlebens soviel Zwang, einander zu verstehen, weil die gesamte Haltung zum Mitmenschen davon abhängt.
Kategorie: Psychologie |
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