Süditalien hat seine ursprüngliche Schönheit bewahrt

Der Süden Italiens zählt zu den ältesten Kulturlandschaften Europas. Der Urlauber trifft überall auf Relikte längst vergangener Zeiten, die umgeben sind von Landschaften, die einem den Atem rauben. Kampanien, Apulien, Kalabrien und die Basilikata haben ursprüngliche Schönheit bewahrt. Die Autorin Jacqueline Christoph nimmt den Leser im neuen Reise-Handbuch „Süditalien“, das in der 1.Auflage 2011 im Dumont Reiseverlag erschienen ist, mit auf unvergessliche Entdeckungsreisen im Mezzogiorno. Die einzelnen Kapitel des Reiseführers, der 24,99 Euro kostet, sind immer wieder durch Themenseiten unterbrochen, die zum Beispiel folgende Geschichten aufgreifen: „Garibaldi, Cavour und die Briganten“, Slow Food statt Fast Food“ oder „Der Duft Kalabriens“.  Die Autorin gibt den Süditalienreisenden folgenden Tipp: „Besser verweilen statt eilen, mit Muße reisen und trotz der fantastischen Küsten das sagenhafte Hinterland nicht vergessen.“

Die Sehenswürdigkeiten Kampaniens und der Basilikata

Zu den Sehenswürdigkeiten, die sich der Reisende in Kampanien unbedingt ansehen muss, zählt Jacqueline Christoph die Stadt Neapel, die 3.000 Jahre Geschichte auf engstem Raum und das einzigartige Lebensgefühl der Neapolitaner präsentiert. Dann Pompeji, weil es keine andere Ausgrabungsstätte gibt, die soviel Einblick in das Alltagsleben der Römer gewährt. Besucht werden muss auch die Insel Capri, auf der ein unvergleichliches Flair herrscht. Die Autorin empfiehlt dort unbedingt eine Nacht zu verbringen. Ein unvergessliches Erlebnis bietet auch die Amalfitana, eine mehr als 30 Kilometer lange spektakuläre Küstenstraße mit kleinen Buchten und bezaubernden Orten.

In der Basilikata empfiehlt die Autorin folgende Reiseziele: Maratea, ein kleines Paradies vor gewaltiger Bergkulisse am Tyrrhenischen Meer, geprägt durch versteckte Buchten, steile Klippen und glasklares Wasser. Zweitens den Parco Nazionale del Pollino mit seinen gigantischen Bergen, jahrhundertealten Panzerkiefern, lebendigen Bräuchen und einer deftigen Küche. Nicht zu vergessen die beiden Bergorte Castelmezzano und Pietrapertosa. Castelmezzano zählt zu den schönsten Ortschaften ganz Italiens.

Die touristischen Glanzlichter Apuliens und Kalabriens

In Apulien führt Jacqueline Christoph ihre Leser unter anderem nach Gargano, eine Halbinsel der Superlative. Hier gibt es uralte Bäume, heilige Stätten, fantastische Grotten und glasklares Wasser. Die Autorin schreibt: „Der Gargano, auch Promontorino genannt, erhebt sich bis auf über 1.000 Meter. Die Küste mit ihrem türkisgrünen Meer zählt zu den schönsten an der Adria. Südlich von Vieste liegt eine Welt voll faszinierender Grotten und lauschiger Buchten, noch eine Steigerung sind die vorgelagerten Trémiti-Inseln, ein kleines Paradies.

Wer in Kalabrien aktiv unterwegs sein will, dem empfiehlt die Autorin eine Wanderung zum Belvedere an der Raganello-Schlucht, eine kleine Tour entlang einer der spektakulärsten Schluchten Italiens. Zu den touristischen Highlights Kalabriens zählt auf jeden Fall auch die Provinzhauptstadt Cosenza, die sich am Zusammenfluss von Crati und Bussento über mehrere Hügel erstreckt. Jacqueline Christoph schreibt: „Dank ihrer zahlreichen Kulturschätze und einer Universität im nahe gelegenen Rende kann man Cosenza ohne Weiteres Kulturhauptstadt Kalabriens nennen. Kenner wie die Autorin bezeichnen die vier südlichsten Regionen Italiens nicht ohne Grund als das beste Stück vom Stiefel.

Süditalien

Jacqueline Christoph

Verlag: Dumont

Broschierte Ausgabe: 440 Seiten, Auflage: 2011

ISBN: 978-3-7701-7720-2, 24,99 Euro

Von Hans Klumbies

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