
Januar 28, 2010 | Geschrieben von hkl - Kategorie
Gesundheit
Der Gesundheitsminister von Bayern, Markus Söder, will den Gesundheitssektor im Freistaat verstärkt fördern. Für den Politiker ist die Brache der kommende Wachstumsmagnet. Laut Söder liege sie bei der Zahl der Beschäftigten und des Umsatzes schon vor den bayerischen Autobauern. Der Minister freut sich: „Noch dazu ist sie globalisierungsfest und rezessionssicher.“ Der Gesundheitspolitiker Markus Söder möchte am liebsten den Freistaat Bayern in ein Wellnessland verwandeln. Mit dem Werbespruch „State of Health“ sollen Besucher aus der ganzen Welt nach Bayern gelockt werden.
Bayern soll sich zum “State of Health” entwickeln
Es gibt inzwischen auch eine Internetseite gleichen Namens, auf der schon über 80 Krankenhäuser in Bayern mit ihren Leistungskatalogen werben. In den bayerischen Kliniken werden derzeit pro Jahr etwa 14.000 Hilfesuchende aus dem Ausland behandelt – 25 Prozent aller ausländischen Patienten.
Zu den herausragenden Voreilen Bayerns im Kampf um reiche arabische Patienten zählt Markus Söder die exzellente Medizin, die göttliche Landschaft mit ihren Bergen und Seen sowie das im Ausland beliebte bayerische Identität, die sich aus der Kurzformel Fortschritt und Lederhose zusammensetzt. Für Markus Söder, ist das Werben um ausländische Patienten und die Ausbildung zum Beispiel arabischer Ärzte, Teil einer langfristigen Planung.
Die bayerischen Ärzten haben in Arabien einen hervorragenden Ruf
Die Rechung scheint aufzugehen, da schon seit vielen Jahren immer mehr reiche Araber nach Bayern kommen, um sich dort operieren zu lassen und anschließend die Rehabilitationsphase ebenfalls im Freistaat genießen. Der Mediziner Younis Kazim, Ärztlicher Direktor des Al Rashid Trauma Hospitals in Dubai, hat dafür eine ganz einfache Erklärung: „Die Temperaturen sind dort im Sommer viel angenehmer als hier in Dubai. Außerdem haben die bayerischen Ärzte einen hervorragenden Ruf.“
Von dem Ansehen der bayerischen Ärzte in der arabischen Welt profitiert auch der Orthopäde und Spezialist für Wirbelsäulenbeschwerden Florian Alfen aus Würzburg. Seit etwa einer Dekade fliegt er regelmäßig nach Oman, und operiert dort Schäden an der Bandscheibe. Der Arzt sagt: „Es gibt ganz viele Wirbelsäulenprobleme im Mittleren Osten.“ Die Menschen dort hätten inzwischen die westliche Lebensart angenommen und müssten nun dafür mit den bekannten Zivilisationskrankheiten dafür bezahlen.
Der Sultan von Oman baut ein Haus in Bayern
Dr. Florian Alfen hat inzwischen im Oman rund 2.500 Menschen operiert – darunter auch Mitglieder aus der großen Familie des Sultans. Auch auf politischer Ebene sollen die Kontakte zwischen dem Sultanat Oman und dem Freistaat Bayern intensiviert werden. In Kürze soll ein ärztliches Kooperationsabkommen zwischen den beiden Ländern unterzeichnet werden.
Markus Söder, der zu einem Kurzbesuch in der Hauptstadt des Omans, Muskat, weilte, erfuhr von dem osmanischen Gesundheitsminister Dr. Ali Mohammed bin Moosa Erfreuliches: Der Sultan von Oman lässt sich gerade im Garmisch-Partenkirchen eine Residenz für die Sommerfrische einrichten. Eine bessere Werbung für den Medizinstandort Bayern kann es kaum geben.
Von Hans Klumbies
Kategorien: Gesundheit |
Tags: Arabien, Ärzte, ausländische Patienten, Autobau, Bandscheibenvorfall, bayerische Ärzte, Bayern, Berge, Beschäftigte, Beschwerden, Dr. Ali Mohammed bin Moosa, Dr. Florian Alfen, Dubai, Fortschritt, Freistaat, Garmisch-Partenkirchen, Gesundheitsminister, Gesundheitssektor, Globalisierung, Identität, Kliniken, Kooperation, Krankenhäuser, Landschaft, Lederhose, Leistungskatalog, Markus Söder, Medizin, Medizinstandort, Medizinstandort Bayern, Mittlere Osten, Muskat, Oman, Operation, Orthopäde, Orthopädie, Planung, Rehabilitation, Reiche Araber, Residenz, Rezession, Seen, Sommerfrische, State of Health, Sultan, Umsatz, Wachstum, Wellnessland Bayern, Welt, Werbung, Wirbelsäule, Zivilisationskrankheiten |
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Der Algerier Boualem Sansal erhält 2011 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Er ist ein Schriftsteller mit einem sehr anregenden Romanwerk und ein Denker, der nach Antworten auf die politischen Fragen der Zeit in Algerien sucht. Zudem ist er ein Autor mit viel Mut, ein ehemaliger hoher Beamter in seiner Heimat. Sein hohes Ansehen in der Welt hat er sich nicht durch internationale Medienauftritte verschafft, sondern durch seine fünf Romane, für die er in Algerien geschmäht und aus seinem Job entlassen wurde. Boualem Sansal, der 1949 in einem algerischen Bergdorf geboren wurde, fand seine Berufung zur Literatur erst in relativ hohem Alter. Zunächst arbeitet er als Ingenieur in der Privatwirtschaft. Ab 1996 stieg er in eine Führungsposition beim algerischen Industrieministerium auf.
Als sozioökonomische Physik bezeichnen Physiker den Versuch, Formel für das Handeln von Gruppen zu finden. Sie glauben, in Gesellschaften Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, wie sie in der Atomphysik oder Thermodynamik gültig sind. Jürgen Mimkes, emeritierter Professor aus Paderborn, vertritt die sozioökonomische Physik als Fachverband in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Jürgen Mimkes erklärt: „In unseren Modellen sind Menschen nicht Teilchen, sondern Agenten. Diese haben wie Atome drei mögliche Eigenschaften: Sie ziehen sich an, stoßen sich ab oder sind sich egal.“ Die Wechselwirkungen sind damit ähnlich wie in der Atomphysik. Nach Jürgen Mimkes gibt es in der sozioökonomischen Physik wie in der Thermodynamik Variablen wie Temperatur und Druck. Und es gibt feste und flüssige Zustände, mit Phasenübergängen.
Okwui Enwezor, unbestritten ein Kurator von Weltrang, übernimmt ab 1.Oktober 2011 die Leitung des Münchner Hauses der Kunst und tritt die Nachfolge des bisherigen Direktors Chris Dercon an, der an die Spitze der Londoner Tate Modern wechselt. Zu den Ruhmestaten von Okwui Enwezor zählen, dass er wie vielleicht kein anderer Kurator die Gegenwartskunst in den vergangenen fünfzehn Jahren internationalisiert hat. Außerdem hat er sich radikal von der Selbstbezogenheit der Kunst verabschiedet, soziale und politische Anliegen in den Vordergrund gerückt sowie die Museen für Fotografen, Videokünstler und Meister der Installation aus Arabien, Asien und Schwarzafrika geöffnet.
Der Gesundheitsminister von Bayern, Markus Söder, will den Gesundheitssektor im Freistaat verstärkt fördern. Für den Politiker ist die Brache der kommende Wachstumsmagnet. Laut Söder liege sie bei der Zahl der Beschäftigten und des Umsatzes schon vor den bayerischen Autobauern. Der Minister freut sich: „Noch dazu ist sie globalisierungsfest und rezessionssicher.“ Der Gesundheitspolitiker Markus Söder möchte am liebsten den Freistaat Bayern in ein Wellnessland verwandeln. Mit dem Werbespruch „State of Health“ sollen Besucher aus der ganzen Welt nach Bayern gelockt werden.
Durch das gesamte Werk des Dichters durchzieht sich ein Schmerz, der durch die unvermeidliche Trennung des Individuums von der Welt und zwischen Gott und Erde ausgelöst wird. Khalil Gibran sehnt sich nach einer Synthese des Getrennten und hofft auf deren Erfüllung. Khalil Gibran wurde 1883 im Libanon geboren. Als er 12 Jahre alt war, wanderte seine Familie nach Amerika aus und ließ sich in Boston nieder. Zwei Jahre später kehrte der Schriftsteller mit einem Stipendium in den Libanon zurück und studierte dort die Arabische Sprache und Literatur.
Guten Tag,
wir haben gerade am Tegernsee unseren Urlaub verbracht und neben unserer Pension war ein Haus mit Ferienwohnungen die von Arabern angemietet waren. Diese Burkafrauen mit Ihren Begleitern und plärrenden Kindern passen überhaupt nicht nach Bayern. Sämtliche Urlauber mit denen wir gesprochen haben, fühlten sich gestört. Demnächst gibt es dann in Bayern keine Biergärten mehr, weil Alkohol in der Öffentlichkeit ja strafbar ist, Badekleidung ist dann wohl Ganzkörperverhüllung, statt Dirndlläden gibts dann arabische Schmuckgeschäfte und Burkaläden. Frauen dürfen dann wohl nicht mehr alleine auf die Straße und Händchenhalten bei Paaren wird mit Gefängnisstrafe belegt. Herzlichen Glückwunsch, das war definitiv unser letzter Bayernurlaub. Herr Söder, Geldgier ist leider zu kurzfristig gedacht.