Net-a-porter – Luxusmode für Frauen im Internet

Natalie Massenet gründete im Jahr 2000 ein Luxusmodeportal für Frauen im Internet. Inzwischen besuchen die Website „Net-a-porter“ etwa zwei Millionen Frauen im Monat. Die Luxusmode wird in 170 Länder verschickt. 450 Angestellte arbeiten für das Unternehmen, das im Jahr 2008 etwa 90 Millionen Umsatz machte. Natalie Massenet behauptet, dass zwar niemand Mode braucht, sie aber das Leben entscheidend bereichert. Die Mode erlaubt es jedem sich so auszudrücken, wie es ihm gefällt. Die Modeexpertin kauft ihre Kleider immer noch selbst, in der Regel klassische Modelle.

Auch Coco Chanel hätte einen Online-Shop eröffnet

Natalie Massenet ist davon überzeugt, dass alle berühmten Designer, die in der Zeit vor dem Internet ihre Mode entwarfen, heute online wären: „Sie würden sagen: Das ist neu, das ist revolutionär, lass uns loslegen. Coco Chanel hätte bestimmt den ersten Online-Shop überhaupt eröffnet.“ Das Unternehmen „Net-a-porter“ sucht nach den Worten seiner Chefin immer nach Lösungen und Möglichkeiten, um das Leben der Menschen zu verbessern. Denn wenn eine Firma seinen Kunden nicht gefällt, ist der Untergang vorprogrammiert.

Die ehemalige Moderedakteurin Natalie Massenet liebt das Neue, die Schönheit und die Kreativität. Dies sind alles Dinge, die eine kleine Flucht aus den Mühen des Alltags zulassen. Da das Leben nun mal nicht so einfach ist, will „Net-a-porter“ seinen Kundinnen ein wunderbares Erlebnis bieten. Die typischen Kundinnen des weltweit führenden Portals, das Luxusmode für Frauen verkauft, sind zwischen 18 und 80 Jahre alt. Sie lieben die Mode und gefallen sich in der Rolle eines Trendsetters.

Ohne Luxus ist das Leben sinnlos

Eine der Lieblingsbeschäftigung vieler Frauen ist es, durch Geschäfte zu flanieren. Als Natalie Massenet „Net-a-porter“ gründete, wusste sie, dass sie mit dieser Eigenschaft konkurrieren musste. Es ist ihr gelungen, da das Einkaufen in ihrem Online-Shop den Frauen großen Spaß macht. Die Unternehmerin sagt: „Sie kuscheln sich mit ihrem Laptop aufs Sofa und bestellen sich etwas. Dann gehen sie abends schlafen, wachen am anderen Morgen auf, dingdong, ein Paket kommt mit der Post, schwarz und eingeschlagen in Seidenpapier.“

Laut Natalie Massenet wird das tolle Gefühl, mit einem Paar neuer Schuhe auf eine Party zu gehen, nie verschwinden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Frau die Schuhe online oder in einem gewöhnlichen Schuhgeschäft gekauft hat. „Net-a-porter“ muss im Konkurrenzkampf ihrer Meinung nach vor allem auf einen exzellenten Service wert legen. Denn je einfacher und besser der Service ist, desto begeisterter werden die Frauen darauf reagieren. Ein Leben ohne Luxus wäre für die Geschäftsfrau sinnlos, da für sie Luxus fast alles umfasst: „Von zwanzig Minuten länger schlafen können, über weiße Kerzen in meinem Haus, bis hin zu Freunden, die entspannt und schön aussehen, wenn ich sie einlade.“

Von Hans Klumbies

1 Kommentar

  1. Anni sagt:

    Ich persönlich denke auch nicht, dass online-shops eine Gefahr für den “realen” Handel sind. Denn manchmal hat Frau einfach Lust shoppen zu gehen, verbunden mit einem Kaffeeklatsch etc. und manchmal macht man es sich auch einfach gerne mit seinem laptop auf dem sofa bequem, vor allem an regnerischen Tagen ist das sehr verführerisch:-). Habe mir am vergangenen, regnerischen Sonntag auch erstmal Schuhe bei mirapodo bestellt. Die haben echt eine tolle Auswahl und so habe ich mir auch an so einem verregnetem Tag ein Lächeln ins Gesicht gezaubert:-). Sehr empfehlenswert…

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