Die Persönlichkeit bestimmt über Erfolg und Gehalt
Unterschiedliche Intelligenzquotienten sind nicht allein für das Fortkommen im Beruf und für das Einkommen eines Menschen verantwortlich. Das ist das Ergebnis der Perry-Vorschulstudie. Dieses Programm existiert seit den sechziger Jahren in Amerika und widmet sich Kindern aus benachteiligten Wohnvierteln. Diese Kinder werden außerhalb der Schule speziell gefördert. Eigentlich wollte man damit ihre intellektuellen Fähigkeiten steigern, doch man konnte keinen dauerhaften Effekt auf den Intelligenzquotienten ausüben. Dennoch waren die Kinder später erfolgreicher im Leben und Beruf als Kinder ohne Förderung. Sie hatten häufiger einen Schulabschluss und sogar ein eigenen Haus und lebten seltener vom Staat. Den Forschern zufolge hat Perry-Vorschulprogramm etwas anderes gefördert als die Intelligenz, nämlich die Persönlichkeit. Sie ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, erfolgreich im Beruf zu sein und ein hohes Gehalt zu beziehen.
Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit
Um die unterschiedlichen Aspekte der Persönlichkeit zu messen greifen Ökonomen auf etwas zurück, was Psychologen über viele Jahre entwickelt haben, das so genannte Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit oder die „Big Five“, wie es die Amerikaner nennen. Gemeint sind damit fünf Merkmale der Persönlichkeit, die wiederum jeweils viele Untermerkmale zusammenfassen, um einen Menschen möglichst ganzheitlich beschreiben zu können. Die fünf Faktoren der Persönlichkeit sind Offenheit für Erfahrungen, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit und emotionale Stabilität.
Psychologen haben herausgefunden, dass statt Intelligenz eher Extrovertiertheit und Gewissenhaftigkeit darauf hindeuten, ob jemand zu einer Führungspersönlichkeit wird, erfolgreich ist und zu Wohlstand kommt. Der IQ liegt in seinem Einfluss gleichauf mit der emotionalen Stabilität, die für einen Führungsjob ebenfalls eine große Rolle spielt. Wie gut man seine Arbeit erledigt, hängt hingegen stark von der Intelligenz ab, dabei ist es gleichgültig, ob es sich dabei um Manageraufgaben oder einfache Handarbeiten handelt.
Die Persönlichkeit lässt sich weitaus besser formen als die Intelligenz
Der Intelligenzquotient eines Menschen eignet sich allerdings wesentlich besser dafür, vorherzusagen, welche akademische Leistung ein Mensch erreichen wird, als welche Leistung er im Beruf erbringen wird. Die Noten in der Schule und die Leistung am Arbeitsplatz hängen nicht so eng zusammen, wie es manche Bildungsexperten behaupten. Denn selbst die Besten an der Universität sind nicht zwangsläufig die Erfolgreichsten im Berufsleben. Doch die Intelligenz wird umso wichtiger, je komplizierter der Beruf ist, den eine Person später ausübt. Für Professoren, Topmanager oder Forscher spielt sie eine überragende Rolle.
Die Ökonomen Ellen Nyhus und Empar Pons haben anhand der Daten einer niederländischen Haushaltsbefragung, die sowohl das Gehalt als auch Aspekte der Persönlichkeit ermittelte, herausgefunden, dass die emotionale Stabilität dafür sorgt, wenn jemand eine Gehaltserhöhung kassiert. Dies gilt für Männer und Frauen und zwar ein ganzes Leben lang. Die Ergebnisse der beiden Forscher zeigen, dass die Persönlichkeit wichtig für den Erfolg des Einzelnen, eines Unternehmens oder sogar eines Staates ist. Das Interessanteste daran ist, dass die Persönlichkeit formbar ist, weitaus besser und länger im ganzen Verlauf des Lebens als grundlegende kognitive Fähigkeiten wie die Intelligenz.
Von Hans Klumbies
August 8, 2011 | Geschrieben von Hans Klumbies - Kategorie 
Heute morgen hörte ich einen Kommentar von einem so genannten saarländischen Bildexperten, der dem SR3 ein Interview gab. Er behauptete: die Bildzeitung sei gar keine Zeitung, und er verglich sie mit den Büchern von Karl May. Ich aber lese die Bildzeitung schon seit der ersten Ausgabe vom 24. Juni 1952 bis zum heutigen Tag, und das täglich. Mein Kommentar zu diesem Dummschwätzer:“ er ist ein Armleuchter.“ Das erste Exemplar kostete damals zehn Pfennige, das war damals im Vergleich zu heute, wo sie 70 Cent kostet, schon billig. Ihr Gründer Axel Springer, der sich damals an der englischen Boulevardzeitungen orientierte, gab ihr auch den Namen Bild. Und das war gut so! Mit freundlichen Grüßen Vogelgesang
übrigens: Bildzeitung lesen macht nicht dumm, im Gegenteil, es bildet. Man ist informiert, schneller als mit jeder anderen Zeitung. Dass man für so schnelle und genaue Informationen und Berichterstattungen auch Berichtserstatter und Reporter ,Kammeraleute und was alles noch dazu gehört, braucht, ist natürlich auch mit Kosten verbunden. Daher ist letztlich der Preis von 70 Cent auch gerechtfertigt .
Dies als Anhang zum meinem ersten Schreiben. Nochmals: viele liebe Grüße von hier nach Berlin Vogelgesang
@Theodor Vogelgesang,
Sie schreiben,Bild zeitung lesen macht nicht dumm, sie sind mit ihrer Meinung aber das beste Beispiel dafür.
gruß
chaostux