Die Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung ruft in ihrer Weihnachtsbotschaft zu einem friedlichen Miteinander von Deutschen und Türken auf. Die Menschen aller Nationen leben in sehr schwierigen Zeiten, in denen sie mehr verunsichert sind, als dass sie an eine glückliche und friedliche Zukunft glauben. Deutschland und die Welt schließen ein extrem schwieriges Geschäftsjahr ab. Die Unternehmen mussten mit Exportrückgängen, Abschwungraten, Konkursen, staatlichen Marktunterstützungsprogrammen beziehungsweise Bürgschaften leben, deren Dimensionen sie sich vorher nicht einmal vorstellen konnten. Bülent Tulay, der 1. Vorsitzende der Vereinigung, setzt in diesen Zeiten der Krise ganz auf den Frieden zwischen den Menschen und Völkern.
Die Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung will den Frieden der Religionen
Bülent Tulay sagt: “Ohne Frieden in, unter und um uns, gibt es kein Wirtschaftswachstum, keine guten Geschäfte, keine verbesserten Bildungsangebote, keinen Sozialstaat, keinen besseren Klimaschutz, keine friedliche Forschung, die neue alternative Energiequellen erschließt.”
Die Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung macht sich große Sorgen um den Religionsfrieden will deshalb ihr Wort zum Fest der Liebe und des Friedens an Politik, Medien, Frauen und Männer aller drei großen Glaubensgemeinschaften aus Christentum, Judentum und Islam richten und verbindet damit die Hoffnung auf eine sichere, freundschaftliche und gemeinsame Zukunft.
Deutsche und Türken müssen gegenseitigen Respekt voreinander haben
Bülent Tulay betont: „Es gibt mehr, was uns verbindet, als uns unterscheidet. Wir haben ein und denselben Glaubensursprung. Ein und denselben Gott, an den wir glauben. Lassen Sie uns diese Tatsache in den Vordergrund unseres Diskurses stellen, ohne die Differenzen zu verschweigen. Es gibt mehr, das für ein ewiges und friedliches Zusammenleben unserer Kinder und unsere Familien sprechen, als uns manche weismachen wollen.”
Ein religiöser Wettbewerb findet laut Deutsch-Türkischer Wirtschaftsvereinigung in Deutschland unter keinen Umständen statt. Bei allen Differenzen will das Wirtschaftsbündnis seinen Beitrag zum gegenseitigen Respekt leisten und einer Kultur der Toleranz fördern. Das wird der wahre Wettbewerb um die Gewinnung von Herzen und Vernunft sein. Historisch überholte Dogmatismen und Traditionen aber auch Hetzkampagnen finden dabei ihre Grenzen in den Grund- und Strafgesetzen des deutschen Rechtsstaats.
Von Hans Klumbies
Kategorien: Politik, Religion, Wirtschaft |
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Paul Anthony Samuelson zählt zu den einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Der Vater der heutigen Lehrbuchökonomie erhielt 1970 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Dreißig Jahre zuvor war er vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) vom benachbarten Harvard abgeworben worden und baute an seiner neuen Wirkungsstätte einen der weltweit führenden ökonomischen Fachbereiche auf. Mit seiner Wirtschaftstheorie schuf Paul Anthony Samuelson den Gegenpart zur Chicago-Schule seines Kollegen Milton Friedman, die eine vom liberalistischen Glauben geprägte Ökonomie entwickelte. Paul Anthony Samuelson sträube sich gegen jede Einengung der Wirtschaftswissenschaften. Er schrieb: „Ökonomie ist sowohl Kunst als auch Wissenschaft, weil das Verhalten von Menschen und Institutionen sich ständig ändert – unsere Theorien müssen sich mit ihnen verändern.“
Die Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung ruft in ihrer Weihnachtsbotschaft zu einem friedlichen Miteinander von Deutschen und Türken auf. Die Menschen aller Nationen leben in sehr schwierigen Zeiten, in denen sie mehr verunsichert sind, als dass sie an eine glückliche und friedliche Zukunft glauben. Deutschland und die Welt schließen ein extrem schwieriges Geschäftsjahr ab. Die Unternehmen mussten mit Exportrückgängen, Abschwungraten, Konkursen, staatlichen Marktunterstützungsprogrammen beziehungsweise Bürgschaften leben, deren Dimensionen sie sich vorher nicht einmal vorstellen konnten. Bülent Tulay, der 1. Vorsitzende der Vereinigung, setzt in diesen Zeiten der Krise ganz auf den Frieden zwischen den Menschen und Völkern.
Diese Basisinnovationen waren laut Nikolai Kondratieff deshalb so entscheidend für die Entwicklung der Wirtschaft, weil sie Produktionsschübe auslösten. Der berühmte Ökonom Joseph Schumpeter hat diesen langen Wellen den Namen „Kondratieff-Zyklen“ gegeben. Laut vorherrschender Meinung gibt es bislang folgende fünf Zyklen: 1800 bis 1850 die Dampfmaschine, 1850 bis 1900 die Eisenbahn, 1900 bis 1950 die Elektrotechnik, 1950 bis 1990 das Auto und seit 1990 der Zyklus der Informationstechnik.