Kategorie 'Religion'

Juli 8, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der katholische Philosoph Robert Spaemann ist vor allem dadurch bekannt geworden, dass die Medien über ihn immer wieder berichteten, er sei päpstlicher als der Papst. Zuletzt hat er vehement für den Vatikan Partei ergriffen, als die katholische Kirche für ihren Umgang mit der Pius-Brüderschaft im Kreuzfeuer der Kritik stand. Parteinahmen wie diese haben Spaemann immer wieder dem Verdacht ausgesetzt, dass seine philosophischen Thesen nur ein Ausfluss seiner katholischen Glaubensüberzeugungen seien. Robert Spaemann bestreitet allerdings, dass der Katholizismus der Grund seines Denkens ist, sondern dass er ebenso wie sein Denken das Ergebnis einer bestimmten Art ist, die Welt anzuschauen.
Kategorie: Philosophie, Religion |
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Juni 18, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Die Predigten und Schriften von Abraham a Santa Clara wurden von vielen berühmten Dichtern wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Jean Paul und Joseph von Eichendorff verehrt. Abraham a Santa Clara war Prediger mit Leib und Seele, der einen unwiderstehlichen Sprachtrieb besaß. Er wurde zur Kanzel förmlich durch seine innere Berufung getrieben. Seine Predigten schrieb er nur deshalb nieder, weil andere sie immer wieder lesen wollten. Seine humanistische Lehrzeit verbrachte er am Jesuitenkolleg in Ingolstadt und bei den Benediktinern in Salzburg. Hier holte er sich seine Bibelkenntnisse und sein umfassendes Wissen in der Welt- und Kirchengeschichte. Abraham ist ein Vertreter der Moraltheologie, er will den Leuten ins Gewissen reden.
Kategorie: Religion |
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Mai 30, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
In der Frühphase der Philosophiegeschichte dominieren drei Ansätze, die Existenz Gottes zu beweisen, die selbst auf die heutigen Überlegungen zu dieser Frage noch einen gewissen Einfluss ausüben. Gegenwärtig herrscht allerdings unter den Philosophen soweit Einigkeit, dass man das Vorhandensein eines Gottes nicht beweisen kann. Damit soll natürlich nicht postuliert werden, dass er nicht existiert, sondern nur, dass man sein Dasein nicht rational demonstrieren kann.
Kategorie: Philosophie, Religion |
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Mai 27, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
In seiner positiven Einstellung zur Religion unterscheidet sich C.G. Jung deutlich von Sigmund Freud und Alfred Adler, die beide Atheisten waren und sich als Erben und Fortsetzer der Epoche der Aufklärung betrachteten. C.G. Jung dagegen wendete sich in einer eigentümlichen Weise zur Alchemie, der christlichen Gnosis, der Mystik und traditioneller Religiosität sowie dem Aberglauben und der Parapsychologie zu. Schon die Doktorarbeit aus dem Jahre 1902 „Zur Psychologie und Pathologie so genannter okkulter Phänomene“ lässt C.G. Jungs Hinwendung zum Aberglauben und Supranaturalismus erkennen. Er erforschte damals jahrelang eins spiritistisches Medium, das angeblich Botschaften aus dem Jenseits mitteilte, zuletzt aber betrügerischer Machenschaften entlarvt wurde.
Kategorie: Psychologie, Religion |
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Februar 16, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
In seiner Schrift „Vom Gottesstaat“ entwirft Augustinus eine Geschichte der Theologie, indem er die Geschichte der Menschheit als den Schauplatz des Ringens zwischen Glaube und Unglaube darstellt. Das Werk umfasst 22 Bücher, die sich in zwei Hauptabschnitte aufteilen lassen: die Bücher eins bis zehn widerlegen den Sinn und die Notwenigkeit an heidnische Götter zu glauben. Der Rest ist dem Kampf zwischen Glauben und Unglauben gewidmet. Die Bürgerschaft Gottes steht in einem ständigen Krieg der irdischen Bürgerschaft gegenüber. Augustinus ist der Meinung, dass dieser Kampf auf Erden nicht entschieden werden könne und sich erst vor dem jüngsten Gericht entscheide, wer welcher Bürgerschaft angehört.
Kategorie: Religion |
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