Kategorie 'Psychologie'

März 25, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Ohne Klatsch und Tratsch funktioniert keine Gesellschaft. Obwohl das Tratschen keinen guten Ruf hat, erfüllt es doch wichtige Funktionen: es warnt vor unredlichen Zeitgenossen und stärkt die Hilfsbereitschaft innerhalb einer Gruppe. So ist es auch kaum verwunderlich, dass die Menschen zu reden anfangen, sobald sie zusammenstehen. Vor allem reden sie über ihre Mitmenschen – zwei Drittel aller Wortwechsel der Erwachsenen handeln von anderen, gerade abwesenden Menschen. Frauen und Männer aller Epochen und Kulturen klatschen und tratschen über Andere. Studienergebnisse von Psychologen und Evolutionsforschern belegen, dass ohne all das scheinbar sinnlose Gerede über die anderen die menschliche Gesellschaft weder existieren noch funktionieren würde.
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März 18, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Robert Boltons berühmtestes Buch heißt „People Skills. How to assert Yourself, Listen to Others, and Resolve Conflicts“. Er beschreibt darin, dass ein durchschnittliches menschliches Wesen die zwischenmenschliche Kommunikation nicht besonders gut beherrscht, obgleich sie für ihn die größte Errungenschaft der Menschheit darstellt. Mangelnde Kommunikation führt nach Robert Bolton zu Einsamkeit und Distanzierung von Freunden, Partnern, Ehepartnern und Kindern – und zu Ineffizienz im Beruf. Kommunikationsfertigkeiten können allerdings, ganz gleich wie hervorragend sie sein mögen, kein Ersatz für Authentizität, Zuneigung und Verständnis sein. Aber sie helfen dem Individuum, diese Dinge effektiver zu vermitteln, als es die meisten Menschen in der Vergangenheit vermochten.
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März 16, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Karl Abraham beschäftigt sich in vielen seiner Schriften mit der Sexualität des Kindes und des Erwachsenen. Er versuchte dabei Sigmund Freuds Konzept der alles dominierenden Libido zu verifizieren. In seinen beiden Studien „Über Ejakulatio praecox“ von 1917 und „Äußerungsformen des weiblichen Kastrationskomplexes“ von 1921 geht es ihm darum, die Psychogenese von männlicher Impotenz und weiblicher Frigidität aufzuklären. Er kommt zu dem Schluss, dass der impotente Mann einen Sexualmodus aufweist, der zumindest teilweise das Urinieren kopiert. Der Same fließt bei ihm ohne konvulsivische Zuckungen aus, ähnlich wie beim Harnstrahl. Karl Abraham diagnostiziert bei Männern, die von Ejakulatio praecox betroffen sind, Furcht und Feindseligkeit gegenüber der Frau.
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März 15, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Sigmund Freud gilt als Begründer der Psychoanalyse und beeinflusste die moderne Psychologie wie kein anderer. Sigmund Freud wurde 1856 in Freiberg als Sohn eines jüdischen Wollhändlers geboren. Nach seiner Matura im Jahr 1873 studierte er in Wien Medizin wo er ein Stipendium bekam. Nach seinem Studium arbeitete er ab 1882 am Wiener allgemeinen Krankenhaus und [...]
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März 7, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Es gibt Menschen, für die jedes noch so harmlose Lachen zur Qual wird. Man bezeichnet sie als Gelotophobiker. Sie werden regelmäßig von einer panischen Angst ergriffen, verspottet zu werden. Sie befürchten krankhaft, ausgelacht zu werden. Für sie hört beim Lachen der Spaß auf. Lachen ist für sie keine wohltuende Heiterkeit und trägt auch nicht zur Stärkung ihres Immunsystems bei, sondern eine regelrechte Bedrohung. Der Psychologe Willibald Ruch untersucht mit seinem Wissenschaftlerteam an der Universität Zürich den Humor und die Reaktionen, die er hervorruft. Über die Gelotophobiker sagt er: „Ein Betroffener verglich menschliches Lachen einmal mit dem Gegacker von Hühnern, es war ihm unangenehm. In den Ohren eines anderen klingt es wie ein Maschinengewehr.“
Kategorie: Psychologie, Wissenschaft |
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