Kategorie 'Psychologie'

Anna Freuds kritische Psychoanalyse für Pädagogen

Anna Freud ist ein entschiedener Gegner des Vererbungswahns, der alle Eigenschaften des Kindes auf biologische Dispositionen zurückführen will. Schlechte Ergebnisse in der Erziehung sollten ihrer Meinung nach nicht den Genen, sondern vielmehr der Unkenntnis und der mangelnden Reif der Eltern angelastet werden, die ihre Kinder teilweise chaotisch und trostlos heranwachsen lassen. Die Gesellschaft erntet dann in der Psychopathologie und späteren Leben der Kinder als Erwachsene, was die Eltern in der Kinderstube gesät haben. Die Kindheit ist laut Anna Freud entscheidend für das spätere Leben des Menschen, wobei die Erziehung unmittelbar nach der Geburt beginnt.

Sigmund Freud erklärt das Wesen der Zwangsneurose

Die Zwangsneurose äußerst sich laut Sigmund Freud darin, dass die Kranken von Gedanken beschäftigt werden, für die sie sich eigentlich gar nicht interessieren, Impulse in sich verspüren, die ihnen sehr fremdartig vorkommen oder zu Handlungen veranlasst werden, deren Ausführung ihnen zwar kein Vergnügen bereitet, deren Unterlassung ihnen aber ganz unmöglich ist. Die Gedanken beziehungsweise Zwangsvorstellungen [...]

Die zehn Formen der positiven Lebenseinstellung

Eine positive Grundhaltung kann laut Barbara L. Fredrickson vielerlei Gestalt annehmen. Sie umfasst allerdings mehr als bloßes körperliches Wohlbefinden oder ein undeutliches Gefühl der Fröhlichkeit. Der Begriff „glücklich sein“ ist ihrer Meinung nach ebenso unscharf wie überstrapaziert. Je nachdem wie die genauen Umstände aussehen, lässt sich dieses Gefühl besser durch einen besseren, spezifischeren Ausdruck wie [...]

Geist und Körper sollten beim Sex in Einklang sein

Ein Teil des sexuellen Verlangens geht für den amerikanischen Psychologen und Sexualtherapeuten David Schnarch vom physischen Körper aus. Die fleischliche Sinnlichkeit ist ihm zuzuschreiben. Der Körper ermöglicht einem Menschen den Selbstausdruck durch unendliche Varianten des Kuschelns, Küssens und Streichelns, sowie all dessen, was man sich sonst noch vorstellen mag. David Schnarch schreibt: „Ihr Gehirn und [...]

Der Mensch ist für seine Handlungen verantwortlich

Für Antonio Damasio gibt es zwei Formen, wie die Menschen ihre Handlungen lenken können, eine bewusste und eine unbewusste, wobei die unbewusste Lenkung durch die bewusste Form zum Teil geprägt werden kann. Er schreibt: „Kindheit und Jugend nehmen beim Menschen gerade deshalb so viel Zeit in Anspruch, weil es sehr lange dauert, die unbewussten Vorgänge [...]