Kategorie 'Psychologie'

Mai 16, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Uwe Böschemeyer hegt keinen Zweifel daran, dass das tief im Inneren des Menschen liegende Unbewusste nicht nur reich an Abgründen ist, sondern auch an seelisch-geistigen Kräften. Der Logotherapeut hat selbst die tiefe Widersprüchlichkeit eines Lebens hautnah in den Wertimaginationen erfahren. Uwe Böschemeyer definiert Wertimaginationen wie folgt: „Wertimaginationen sind bewusste innere Wanderungen in die unbewusste Welt, in den Bereich des „unbewussten Geistes“, in dem die spezifisch menschlichen Werte wie etwa die Freiheit, die Liebe, der Glaube, der Mut, die Hoffnung, die Selbstheilungskräfte, das Künstlerische und so weiter geboren werden.“ Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung.
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Mai 15, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Friedrich Nietzsche schrieb in seinem Zarathustra, dass alle Lust nach Ewigkeit verlange. In der Realität hält die Lust leider nicht ewig an. Die sexuelle Routine in einer Partnerschaft führt bereits nach drei bis vier Jahren dazu, das der Körper die Euphoriedroge Dopamin nur noch in kleinen Dosen ausschüttet. Die Lust befindet sich in einem ermatteten Zustand, oder sie richtet ihre Aufmerksamkeit auf aufregendere Menschen, die sie neu entfachen können. Wenn ein Mann mit einer neuen Partnerin Sex hat, wird sofort wieder mehr Dopamin produziert. Leidenschaft und Hingabe entfalten sich zu höchster Blüte. Bei Frauen dagegen ist diese Tatsache allerdings kaum erforscht. Umfragen in den USA haben aber ergeben, dass 70 Prozent der Frauen, die älter als 35 Jahre alt sind, ihren Mann schon einmal mit einem anderen Sexualpartner betrogen haben.
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Mai 12, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Wilhelm Reich beobachtete zwischen 1930 und 1933 das flutartige Anwachsen der nationalsozialistischen Bewegung, die schließlich zur Machtergreifung Adolf Hitlers führte. Um dieses politische Massenphänomen zu erklären, veröffentlicht er 1933 das Buch „Massenpsychologie des Faschismus“. Seiner Meinung nach erfasste ein elender Mystizismus, wie ihn die nationalsozialistische Ideologie propagierte, wie ein Lauffeuer die Volksmassen, die ihre eigene Unterdrückung bejubelten. Für ihn bestand kein Zweifel, dass der Nationalsozialismus zunächst in den kleinbürgerlichen Schichten die meisten Anhänger fand. Der Kleinbürger wurde zutiefst von einer Lehre angesprochen, die nicht nur seinem Autoritätsbedürfnis entsprach, sondern auch alle seine traditionellen Vorurteile bestätigte.
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Mai 10, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Nichts fürchtet der Mensch laut Andreas Salcher mehr als von den anderen ausgestoßen zu werden. Wenn eine Person vom vorgegebenen, sicheren Pfad auch nur ein bisschen abweicht, muss sie schon mit Kritik und Ablehnung durch seine Mitmenschen rechnen. Andreas Salcher konkretisiert: „Sogar Mutter Teresa wurde mit vielen Vorwürfen gegen ihre humanitären Projekte konfrontiert.“ Helden erwecken im geschichtlichen Rückblick für Andreas Salcher oft den Eindruck, dass sie ohne Furcht und Zweifel am eigenen Selbst zielsicher ihren Weg gegangen sind. Als Beispiele nennt er Mahatma Gandhi, Nelson Mandela und der Dalai Lama, drei große moralische Autoritäten, die den Großteil ihres Lebens dem Widerstand widmeten und dafür Flucht und sogar Gefängnis auf sich nahmen.
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Mai 6, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Kindliche Aggressivität hinterlässt laut Daniel Goleman immer Spuren im ganzen späteren Leben. Die Eltern solcher aggressiven Kinder wechseln bei der Erziehung zwischen Vernachlässigung und harter Bestrafung hin und her. Diese Erziehungsmethode macht die Kinder leicht paranoid und aggressiv. Nicht alle gereizten Kinder entwickeln sich zu Schlägern, manche mutieren zu introvertierten sozialen Außenseitern, die überregieren, wenn sie geärgert werden oder wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Allen diesen Kindern ist jedoch eine Fehlwahrnehmung gemeinsam. Daniel Goleman schreibt: „Sie sehen Kränkungen, wo keine Kränkung beabsichtigt war, und in ihrer Einbildung sind ihre Kameraden ihnen gegenüber feindseliger, als es wirklich der Fall ist. Das bringt sie dazu, dass sie neutrale Handlungen als bedrohlich wahrnehmen.“
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