Kategorie 'Kunst'

Das göttliche Kunstgenie Michelangelo Buonarroti

Michelangelo, das Universalgenie, gehörte zu den bedeutendsten Künstlern der italienischen Renaissance. Sein erstes Meisterwerk „Die Pietà“ wurde im Jahr 1500 im Petersdom aufgestellt und von den Menschen Roms als Schöpfungswunder bejubelt. Michelangelo war Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter. Michelangelo schreibt über sein Verhältnis zu anderen Menschen: „Ich bin ein Mann, der so stark dazu neigt, die Menschen zu lieben, wie wohl kein anderer, der je geboren wurde. Doch er kann das seiner Umwelt nicht vermitteln. Seine Mitmenschen betrachten ihn eher als mürrischen Einzelgänger.

Die Malerin Paula Modersohn-Becker

Paula Becker wurde 1876 in Dresden geboren, wuchs in Bremen auf und studierte in Berlin und Paris. 1901 heiratete sie in Worpswede ihren Künstlerfreund Otto Modersohn. Bis zu ihrem frühen Tod im Alter von nur 31 Jahren schuf sie ein erstaunlich umfangreiches Werk, das aus etwa 750 Gemälden und 1.000 Zeichnungen besteht. Sie zählt zu den bedeutendsten Interpretinnen der Modernen Kunst in Deutschland. Ihre eigensinnige und zwingende Bildsprache ist von Kunstexperten oft als eine einzige Suche nach der großen Einfachheit der Form gedeutet worden.

Die Bildsprache des Kunststars Neo Rauch

Der weltberühmte Maler Neo Rauch hat eine ganz eigene Bildsprache entwickelt, die ganz schwer einzuordnen ist. Sie enthält Anteile des Surrealismus, des Realismus, des Comics und des Pops. Er ist der Star der so genannten Leipziger Schule. Im Jahr 2007 stellte er als dritter zeitgenössischer Künstler überhaupt seine Werke im Metropolitan Museum of Art in New York aus. Neo Rauch gehört inzwischen zu den Stars der Kunstszene, für dessen Gemälde auf Auktionen Preise im sechsstelligen Bereich erzielen. Eine aktuelle Ausstellung der Bilder von Neo Rauch findet unter dem Motto “Neo Rauch – Begleiter” in der Pinakothek der Moderne in München vom 20. April bis zum 15. August 2010 statt.

Günther Uecker macht aus Nägeln Kunst

Ein Nagel wird zum Kunstgegenstand. Für den Künstler Günther Ücker, der in diesem Jahr 80 Jahre alt wurde, ist dieses Stück Eisen zunächst nur ein Material für seine Arbeit. Für ihn sei der Nagel nichts weiter als ein Zeichenstift. Für ihn ist der Nagel das beste Produkt, um seine Vorstellungen von Kunst in das Holz oder in die Leinwand zu hämmern. Wenn er seine Nägel in die Farbe Weiß taucht, strahlen seine Kunstwerke eine unerwartete Leichtigkeit aus. Günther Ücker arbeitet deshalb so gerne mit einfachen Materialien, weil er seine Kindheit nicht vergessen hat, die er in einer Bauernfamilie in Mecklenburg verbracht hat.

Der Vater der modernen Malerei Paul Cézanne

Von einer Lungenentzündung, die er sich beim Malen, am 15. Oktober 1906, im Freien zugezogen hatte, sollte sich Paul Cézanne nicht mehr erholen. Er starb eine Woche später, am 22. Oktober, völlig einsam und verlassen, da sich seine Frau und sein Sohn gerade in Paris befanden. Sein Leben war hart und schwer, da seine Zeitgenossen seine Kunst nicht verstanden. Doch die Nachwelt begriff seine großartige Malerei und erkannte in Paul Cézanne den Vater der modernen Malerei.